2. Airedale???

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Larimar
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2. Airedale???

Beitrag von Larimar » Mi 9. Jan 2019, 21:57

Mir stellt sich momentan die Frage, ob ich zu meinem Laris wieder einen 2. Airedale dazugesellen soll. Zum besseren Verständnis möchte ich euch die Hintergründe kurz erläutern:

Unseren ersten Airedale bekamen wir vor 11 Jahren: Paul :herat
Da wir so begeistert waren, holten wir vom selben Züchter unseren Anton :herz
Und so begannen wunderschöne 10 Jahre. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Als Paul im Februar 2018 starb wurde Anton unglaublich traurig. Falls Hunde depressiv werden
können, so war es Anton. Natürlich trauerte ich genauso um Paul. Es fehlte diese Energie, die von 2 Airedales ausgeht... Und so kam Laris ins Rudel. Als Welpe.
Anton blühte (nach 2 Tagen Frust... :dog_blush ) regelrecht auf. Er war ein wundervoller Opa, geduldig und einfühlsam erzog er mit mir zusammen Laris zu einem fantastischen Hund.
Dann geschah das völlig Unerwartete: Anton starb kurz vor Weihnachten mit leider nur 10,5 Jahren.
Nun sind Laris und ich alleine.
Und so stellt sich mir die Frage, ob ich irgendwann wieder einen 2. Airedale einziehen lassen soll. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es fast genieße, mit Laris alleine zu sein. Früher,
als mein Mann noch lebte, teilten wir uns die beiden Hunde mit ihren Aufgaben und Freuden. Jetzt, da ich alleine bin, weiß ich nicht ob mich 2 junge Airedales nicht überfordern würden... :dogs_run
Laris vermisst Anton nicht wirklich. Dazu war die Zeit zu kurz die er ihn hatte. Und ich kann mir für Anton keinen Ersatz vorstellen.
Aaaaaber: 2 Airedales sind einfach so besonders! Und falls ich nun doch ein neues Rudelmitglied integrieren würde, dürfte ich (glaube ich) nicht allzulange warten, da Laris sonst zu lange
Alleinhund war um einen jungen Gefährten zu akzeptieren. Der Abstand von 1,5 Jahren war für Paul damals perfekt, als Anton zu uns kam.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Und wann ist der beste Zeitpunkt für einen 2. Hund? Laris wird in einer Woche 7 Monate alt.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Liebe Grüße von Laris und Marion

Anja1402
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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Anja1402 » Do 10. Jan 2019, 09:44

Hallo Marion,

zwei Airedales sind sicher toller als einer :dog_laugh aber ich verstehe durchaus deine Bedenken, ob du allein zwei Hunden gerecht werden kannst.

Ich selbst habe zwar (noch) keinen 2. Airedale, aber
Larimar hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 21:57
falls ich nun doch ein neues Rudelmitglied integrieren würde, dürfte ich (glaube ich) nicht allzulange warten, da Laris sonst zu lange
Alleinhund war um einen jungen Gefährten zu akzeptieren.
das glaube ich gar nicht. Laris kennt das Zusammenleben mit einem anderen Hund ja schon, und entweder ist er dazu geeignet, in einem Zweier-Rudel zu leben, oder nicht, und da das ja mit eurem Anton scheinbar ganz gut funktioniert hat, gehe ich mal davon aus, dass ersteres der Fall ist :dog_wink

Ich selbst würde eher ganz im Gegenteil sogar dazu tendieren, eher noch länger zu warten. Ein erfahrender Hundetrainer hat mal zu mir gesagt: Man holt sich keinen Welpen ins Haus, wenn der erste Hund (noch) nicht "fertig" ist, und ich finde, ein Airedale mit 1 oder 1,5 Jahren ist noch lange nicht fertig, weder von der geistigen Reife her noch was die Ausbildung angeht. Mir persönlich wäre es viel zu stressig, gleich zwei energiestrotzende Jungspunde bändigen zu müssen happy_02
Der Vorsitzende meines früheren Hundesportvereins hatte ebenfalls Airedales, und er hat sich immer erst dann einen Welpen geholt, wenn der Große mindestens 6 Jahre alt war und/oder er mit dem Hund hundesporttechnisch alles erreicht hat, was er erreichen wollte (zB die IPO 3 oder FH abgelegt). Seine Hunde hatten also immer einen Altersabstand von min. 6 Jahren, immer Rüden, und das hat wunderbar funktioniert. Zuletzt hatte er sogar 3, der Älteste war 13 und der Zweite 7, als der Jüngste dazukam. Die meisten anderen Hundesportler (mittlerweile machen wir Obedience), die ich kenne und die zwei Hunde haben, machen das genauso - erst wenn sie mit ihrem Hund in Klasse 3 aufgestiegen sind (oder in einigen wenigen Fällen Klasse 2), kommt ein neuer Hund ins Haus. Dann ist der erste Hund in der Regel min. 4 Jahre alt.
Man sollte auch bedenken, dass ein älterer Hund positiv auf einen Welpen einwirken und ihn quasi miterziehen kann, da er dich und deine Gewohnheiten, Wünsche usw. genau kennt und (hoffentlich) respektiert, währned ein jüngerer Hund noch viel mehr Flausen im Kopf hat, Grenzen austestet und den neuen Hund möglicherweisen zu Dummheiten anstiftet.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Also ich an deiner Stelle würde mir durchaus Zeit mit der Entscheidung lassen und mir keine Sorgen machen, ob Laris einen jüngeren Hund akzeptiert, wenn er "älter" ist, denn das wird er ganz bestimmt. Viel interessanter fände ich die Frage: Was soll es denn für ein Zweithund werden - Rüde oder Hündin?

Liebe Grüße
Anja und (Noch-)Einzelhund Struppi
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
Maxim Gorki

Larimar
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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Larimar » Do 10. Jan 2019, 11:26

Hallo Anja,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Deine Meinung leuchtet mir total ein und ich bin froh, dass es auch bei einem älteren Hund kein Problem ist, einen
Welpen einzugliedern. Wie du schon gesagt hast, ist Laris ja mit Anton in seiner ersten Zeit aufgewachsen und außerdem ist er täglich mit anderen Hunden
zusammen (Gassi, Hundeplatz).
Es war damals in der Jugendphase wirklich teilweise chaotisch mit Paul und Anton :dogrun :dogrun und alleine hätte ich beide nicht so gut handeln können...
Zu deiner Frage ob Rüde oder Hündin: unbedingt Rüde! Ich hatte immer Rüden, ob Windhund oder Airedale. Unser "Kinderhund" ("Mama, wir wollen auch einen Hund
mit dem wir spielen können...") war eine Hündin. Eine Zicke :dog_biggrin und der einzige Hund, mit dem ich keine enge Bindung aufbauen konnte. Das mag zwar
Zufall gewesen sein, aber auch die Hündinnen unserer Freunde sind irgendwie alle ebenfalls zickig... Jedenfalls schlägt mein Herz für Rüden und dabei werde ich
auch in Zukunft bleiben.
Jetzt werde ich erstmal die nächsten Jahre mit Laris als Alleinhund genießen (er ist wirklich ein ganz Toller !)

Du schreibst von dir..."Noch - Einzelhund" ... hast du eventuell Pläne für einen 2. Hund!?!? Wie schön! Ich wünsche dir viel Glück und Freude beim Planen und Aussuchen!!!

Liebe Grüße von Marion mit Laris

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Lena
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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Lena » Do 10. Jan 2019, 11:47

Hallo Marion,
ich würde es zum jetzigen Zeitpunkt nicht tun. Laris ist grad mal 7 Monate alt, die Flegelphase steht noch bevor, da noch einen zweiten Jungspund zu händeln, stelle ich mir sehr stressig vor.
Vielleicht ist Laris ja auch lieber Einzelhund? Du schreibst ja, er scheint keinen zweiten Hund zu vermissen.
Zwei große Hunde an der Leine zu halten, ist schon eine Hausnummer.
Ich würde noch warten, falls du in ein paar Jahren noch immer den Wunsch hast, wär das ja auch kein Problem. Dann wäre aber wenigstens schon der Ersthund erzogen.

LG Lena

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ChristaS
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Re: 2. Airedale???

Beitrag von ChristaS » Do 10. Jan 2019, 13:10

Hallo Marion,

einen wirklichen Rat kann dir da glaube ich niemand geben. Ich kann dir nur meine Erfahrungen weitergeben.
Ich hatte in den vergangenen 15 Jahren (fast) immer 2-3 Airedales. Und die Hunde haben dies auch genossen. Als allerdings meine als letztes verstorbene Hündin schwer krank wurde, holte ich natürlich nicht noch einen dritten Hund dazu. So kam es, dass Laima, nach Olympias Tod, fast 4 Monate Einzelhund wurde. Auch dass genoss sie, und zwar so sehr, dass sie den Einzug von Holly erst einmal gar nicht akzeptierte. Laima war damals 4,5 Jahre alt und hatte abgesehen von den 4 Monaten immer im Rudel gelebt. Als Holly einzog hat Laima mich und Holly tagelang völlig ignoriert, hat aus meiner Hand kein Futter genommen und war einfach nur ätzend! Jetzt sind es wieder drei: Scarlett (fast 9 Monate) kam, als Holly fast 6 und Laima gut 10 Jahre alt waren. Alle drei haben sich von Anfang an gut vertragen und es gab überhaupt keine Probleme. Für mich ist ein Altersabstand von 5-6 Jahren genau richtig.
Wie gesagt, Scarlett ist jetzt knapp 9 Monate alt und kostet richtig Nerven! Ich könnte mir kaum vorstellen, jetzt noch einen Welpen dazu zu holen.
Da du ja, genau wie ich, allein für die Hunde da bist, würde ich es mir sehr gut überlegen.
Eine mögliche Alternative wäre natürlich, einen älteren Hund dazu zu nehmen. Es stehen ja so oft auch ältere Rüden bei "Airedale in Not" oder "Erwachsene Airedales". Dann könnte Laris in Gesellschaft aufwachsen und du würdest dir den "Doppel-Jungspund-Stress" ersparen.

Wie gesagt, das sind nur meine Erfahrungen. Aaaaber: Schöner als ein Airedale sind zwei (oder drei).
Liebe Grüße,
Christa
... mit Butzi und Olympia im Herzen.

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Gundis
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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Gundis » Do 10. Jan 2019, 16:10

Hallo Marion,

bei uns ist ja der Verlust von Berta und Atze 2018 noch sehr frisch. Und jetzt dieser Wildfang Oda in unserem ruhigen Leben. Sie bringt so viel Freude, aber ein zweiter Hund kommt für uns im Moment überhaupt nicht in Frage.

Oda fordert mit ihren 13 Monaten unsere volle Aufmerksamkeit. Sie hat ein total liebes Wesen, trotzdem ist sie ein Teenie im Rüpelalter. Die Kraft und auch die Konsequenz für noch einen zweiten jungen Hund würde ich nicht aufbringen.

Viele Grüße

Gundis mit Oda

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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Bettina » Do 10. Jan 2019, 17:19

Hallo Marion,

Du hast 2 Airedales innerhalb eines Jahres verloren, das ist schon ein tiefer Einschlag. Bei unseren Hunden (Conrad und Amanda) lagen 1 Jahr und 2 Monate zwischen den Sterbetagen und ich muß gestehen, daß mich diese Zeit umgehauen hat. Diese Dreamteamphase mit unseren Hunden war endgültig vorbei und das musste erstmal verarbeitet werden.

Wie sehr konnten dann mein Mann und ich wieder aufblühen, als ca. 8 Monate später das Carlotta-Kind bei uns einzog.

Aber auch wir sagen: erstmal keinen zweiten Airedale dazu!!

Zum einen, weil Carlotta so ein Wildfang ist, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß hier bei einem zweiten Hund ihres Kalibers alle Steine unseres Hauses übereinander bleiben und zum anderen waren meine beiden C&A so ein tolles Gespann, daß ich denke, daß sich so etwas nicht wiederholen lässt und zum dritten muß in meinen Augen, wie Anja auch schon sagt, der Altersunterschied etwas größer sein. 2 Jahre, wie bei C&A, waren zu wenig. Zwischen 4 und 6 Jahren, dann haben beide Altersgruppen noch etwas voneinander.

Und Du sprichst auch einen sehr wichtigen weiteren Aspekt an: Du wärst allein mit 2 Hunden und zwar mit zwei sehr temperamentvollen. Mit einem eingewachsenen Team ist/wirkt das alles sehr viel einfacher, was es aber auch nicht ist, denn ältere, große Hunde müssen ins Auto, in die obere Etage getragen werden, das muß man halt auch alles alleine händeln können.

Ich stehe auf dem Standpunkt, daß sich nicht alles im Leben ständig wiederholen bzw. erneuern lässt, wir haben an vorrangigster Stelle eine Verantwortung unseren Hunden gegenüber und die sollten wir so erfüllen können, daß wir ihnen (möglichst immer) gerecht werden können.

In einem gebe ich Dir aber absolut Recht: zwei (oder mehr) Airedales sind einfach etwas gaaanz Besonderes!

Vielleicht denke und rede ich in ein paar Jahren aber auch wieder ganz anders, man soll ja nie NIE sagen!

Geniesse wie wir diese Junghundphase

liebe Grüße
Bettina
Manche Freunde laufen auf vier Beinen, damit sie ihr riesiges Herz tragen können

unser neues Glück heisst Carlotta

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Für immer in unseren Herzen: Conrad und Amanda

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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Larimar » Do 10. Jan 2019, 22:22

Vielen lieben Dank für eure ausführlichen Ratschläge! Eure Meinungen sind sehr interessant und sie bestätigen absolut mein Bauchgefühl.
Ich hätte momentan sowieso keinen Platz frei in meinem "Airedaleherzen". Dazu vermisse ich Paul und Anton zu stark, bzw. genieße ich Laris als Alleinhund zu sehr.
Außerdem hatte ich so unglaubliches Glück mit meinen beiden geliebten Rabauken und jetzt mit dem wunderbaren Laris.
Ich bin so zufrieden wie es ist. Vielleicht zieht ja in 5 oder 6 Jahren wieder ein 2. Airedale bei uns ein... Mal schaun :D Das wird sich dann so ergeben, wie es richtig ist
für Laris und für mich.
Ganz liebe Grüße euch allen!
Laris und Marion :brav

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Re: 2. Airedale???

Beitrag von Konny » Fr 11. Jan 2019, 23:15

Also das Problem besteht darin, es kann gut gehen, muss aber nicht.
Gerade bei 2 Rüden kann es zu Rangeleien kommen die sehr extrem sind und zu einer Dauerhaften Antipathie führen können.
Ich habe das mittlerweile in den letzten 12 Jahren bei Malis, Boxern, DSH,Airedale, Foxterrier, Jackis, Pudel egal welche Grösse usw mitbekommen, wo der 2. Hund dann abgeben wurde. Ich würde eher zu einer gemischten Haltung oder zu einem grossen Altersunterschied tendieren.
Ansonsten aber diesen Gedanken machen sich die wenigsten Hundehalter, kann ich die Hunde im Notfall auch getrennt halten oder würde ich einen Hund abgeben. Es ist schön wenn die Hunde harmonieren und es geht lange gut. Aber auf einmal knallt es und man weiss nicht warum.

Einfach mal zur Überlegung
Der Weg wächst im Gehen unter Deinen Füssen.
Auf wunderbare Weise entfaltet sich die Reise mit dem nächsten Schritt.
Frieder Gutscher

Boyar-vom-Drachenhort.de.tl

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lutz
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Re: 2. Airedale???

Beitrag von lutz » So 13. Jan 2019, 17:05

Hallo AT-Freunde,

Meine rein persönliche Meinung zur Mehrhundehaltung ist da sehr gespalten.
Also so wie ich mich auf meinen Hund konzentriere und mich auf ihn einlasse macht es mir dieses so gut wie unmöglich das auch mit einem zweiten Hund so zu machen ohne dass ich das Gefühl dabei hätte da würde einer bevorzugt und der andere würde dabei benachteiligt.
Ich halte mir einen Hund ja nicht nur für mein eigenes Wohlbefnden sondern besonders dem Hund möchte ich doch alles bieten können was das Hundeherz begehrt.
Die Frage ist da denn schon ob sich beide Hunde denn auch richtig gut vertragen würden, so zusammen spielen würden wie ich es mir vorstelle dass es ihnen nicht langweilig wird und auch kein Futterneid aufkommt.
Es müsste also auch den Hunden etwas bringen wenn sie zu zweit oder gar zu dritt sind und nicht nur mir.
Also ich bin mir da ganz sicher dass Greta da keinen zweiten Hund jetzt mehr in ihrem Alter neben sich dulden würde. Sie ist ja jetzt schon eifersüchtig wenn ich einen fremden Hund anspreche oder gar Anstalten mache diesen zu streicheln. Da werde ich umgehend von ihr zur Ordnung gerufen und zur Not auch glatt angesprungen wobei ich denn mit eingesautem Zeug rechnen muss. Auf gut deutsch: Greta ist ein extremer Eifersuchtspinsel im Laufe der Zeit geworden.
Wenn ich das je in Erwägung gezogen hätte dann wäre das nur zu Anfang unserer Beziehung mit einem zweiten Airedale gelungen, heute mit sechseinhalb Jahren ist da bei ihr der Zug abgefahren.
Aber auch für mich und nicht nur für Greta ist das so in Ordnung. Sie muss praktisch nie zu Hause allein sein, was sie aber durchaus kann, so das ein zweiter Hund zur Gesellschaft da nicht nötig ist und im Übrigen sind wir beide der Meinung das wir zum herumtoben und spielen genügend andere Hunde kennen und das auch ausgiebig mit symphatischen und gleichgesinnten anderen Hunden machen so das es uns voll genügt wenn der eine oder die andere Hundefreundin Greta mal zu Hause besuchen darf.

Der Joker den ich vorher hatte war absolut nicht eifersüchtig wenn ich mich mit anderen Hunden beschäftigt habe und er hätte sicher gerne eine nette, unkastrierte Hündin hier im Haus gesehen. Ein zweiter Rüde hätte da aber wohl schon eher Probleme bereitet.

Also auch mir, und nicht nur Greta, genügt immer ein Hund zur Zeit und ich sehe für mich nur den Vorteil eines zweiten Airedales darin dass einem der Abschied nicht ganz so umhaut wenn ein Hund über die Regenbogenbrücke gehen muss, da man ja immer noch einen hat der einen zumindest etwas trösten kann.
(und das ist schon wieder sehr eigennützig gedacht).

Viele Grüße von lutz mit Greta
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.

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