Kastration Rüden

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Asco
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Kastration Rüden

Beitrag von Asco » So 27. Feb 2022, 16:12

Hallo zusammen,
ich habe ein „schwerwiegendes Anliegen“, seit einem Jahr bin ich von unkastrierten Hündinnen umgeben, d.h. in meiner unmittelbaren Nachbarschaft leben mehrere unkastrierte Hündinnen, mit Asco war es bisher kein Problem aber seit ca. 3 Monaten ist er nur noch im „Weiberwahn“, er kommt nicht zur Ruhe ist ständig von morgens 6 Uhr bis abends 18 Uhr am rumrennen Terressentür/Haustür, wenn er im Garten ist sitzt er die ganze Zeit am Zaun und jammert, beim Gassigehen ist er vollkommen durch den Wind, ich fahr jetzt schon mit dem Auto entlegene Orte an, selbst da ist er auf 180 und würde jeden Hund der uns begegnet besteigen bzw. die Rüden schreddern, also entspannte Spaziergänge Null. Da ich letztes Jahr eine schwierige RückenOP hatte hab ich auch Probleme ihn bei seinen Pöbeleien zu halten, auch haben Asco und ich das Problem das ihn andere Hunde egal ob Rüde oder Hündin nicht mögen das erschwert natürlich das Gassigehen. Jetzt bin ich ernsthaft am Überlegen ob ich ihn nicht kastrieren lasse, die Hündinnen bleiben definitiv hier und auch die Rüden in der Nachbarschaft werden mehr (Welpe Labirüde, Mischling, seit Jan. dieses Jahres). Wer hat Erfahrungen mit Rüdenkastration und was ist danach „besser“? Asco leitet und ich bin ziemlich genervt, sowas kannte ich von meinen bisherigen drei Rüden nicht.

LG Sonja

Lena
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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Lena » So 27. Feb 2022, 19:12

Hallo Sonja,

ich würde ihn nicht kastrieren lassen, sondern eher unterbinden, daß er im Garten am Zaun sitzt und jammert. Bei Spaziergängen, wie du es schon machst, lieber in andere Gebiete fahren und auf die Anzeichen deines Hundes achten. Wenn er anfängt, sich festzuschnuppern, Urin aufzulecken oder mit den Zähnen zu klappern, sofort unterbinden und weitergehen.
Wenn du ihn nicht halten kannst, würde ich ein Training mit dem Halti aufbauen, aber lass dir den Gebrauch vorher genau zeigen, man kann da viel verkehrt machen.
Ich glaube auch nicht, daß sich sein Verhalten grundweg ändern würde, nach einer Kastration.

Ich mußte damals Käthes Vorgänger, tumorbedingt, im Alter von 10 Jahren kastrieren lassen. Was danach kam fand ich viel schlimmer: er wurde teilweise von Hündinnen angegriffen und von manchen Rüden bestiegen, da er ja nicht mehr nach Rüde gerochen hat. Der hat die Welt nicht mehr verstanden.

Die Hündinnen in der Nachbarschaft sind ja nicht das ganze Jahr über läufig, die Zeiten kann man sich ja gut merken und dementsprechend andere Orte zum Spaziergang aufsuchen.

LG Lena

Asco
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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Asco » So 27. Feb 2022, 19:55

Hallo Lena,
danke für Deine Ratschläge, das mit dem Schlappern unterwegs hab ich schon unterbunden, aber das Jammern am Zaun auch wenn die Hündin nicht mehr läufig ist aber nebenan wohnt klappt gar nicht, ich dürfte ihn nicht mehr in den Garten raus lassen das geht nicht.
Das kastrierte Rüden von anderen besprungen werden kenn ich, aber da Asco nicht sehr verträglich mit anderen Hunden ist denk ich bekomm ich das in den Griff wenn ich anderen Hunden ausweiche was ich sowieso schon mache wenn es geht.
Das ganze „Theater“ geht jetzt schon seit 3 Monaten so und es sind noch nicht alle Hündinnen läufig gewesen wie ich erfahren habe, vor allem da 4 in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnen und auch notgedrungen die Straße vor meinem Grundstück begehen.
Meine Frage ist ob sich Rüden die erst im Alter von 5/6 Jahren kastriert werden überhaupt anders verhalt. Ich kenne kastrierte Rüden (aus dem Süden) die trotzdem unverträglich mit anderen Hunden sind und wieder andere die sich ganz neutral verhalten, kommt vielleicht auf den Zeitpunkt der Kastration an, also Alter.
Ich möchte Asco halt den permanenten Streß mit den Hündinnen die unmittelbar in unserer Nachbarschaft wohnen ersparen. Die Entscheidung fällt mir nicht leicht aber wenn es nicht anders geht….
LG Sonja

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Anja1402
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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Anja1402 » So 27. Feb 2022, 19:56

Hallo Sonja,

Schwieriges Thema :think: Wie alt war Asco doch gleich? Bei Struppi hatten wir direkt nach unserem Umzug aus der Mietwohnung (3. Stock) ins Haus erlebt, dass er auch etwas durch den Wind war, als er plötzlich all die leckeren Gerüche direkt vor der Nase hatte, da hat er tatsächlich auch mal ein paar Tage schlecht gefressen, als ringsum grade alle Hündinnen in der Nachbarschaft läufig waren happy_02 das hat sich aber nach 3 Monaten gegeben. Das einzige, was er in dieser Hinsicht immer gemacht hat und was mich immer tierisch genervt hat, war das Auflecken von Urin, nicht nur von läufigen Hündinnen, sondern auch anderen Hunden. Da war er immer wie benebelt und hat mich komplett ignoriert. Das ist aber vorbei, seit er im Oktober einen Kastrationschip bekommen hat (stark vergrößerte Prostata, ansonsten hätte ich das auch nie gemacht). Vom Verhalten her ist er etwas ruhiger und verfressen geworden, aber das von Lena beschriebene Problem mit anderen Hunden haben wir nicht. Ist sicher auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Also wenn du ernsthaft in Erwägung ziehst, ihn kastrieren zu lassen, würde ich es an deiner Stelle auch erst mal mit einem Chip versuchen, als Probelauf, der ist nach 6 Monaten oder 1 Jahr "alle". Da musst du nur wissen, dass es die ersten Wochen nach dem Einsetzen erst mal schlimmer wird, weil der Hormonspiegel erst mal hochfährt, ehe "Besserung" eintritt. War aber bei Struppi halb so wild :dog_blush
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
Maxim Gorki

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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Lena » So 27. Feb 2022, 23:28

Asco hat geschrieben:
So 27. Feb 2022, 19:55
Meine Frage ist ob sich Rüden die erst im Alter von 5/6 Jahren kastriert werden überhaupt anders verhalt.
Das ist eben das Problem, die meisten ändern ihr Verhalten nicht. Er weiß ja, wie er sich bisher verhalten hat, das hat er gelernt.

In den Garten würde ich ihn nur noch an der Leine lassen, wenn er dermaßen ausflippt. Zum Spaziergang direkt ins Auto packen und rausfahren.

Hast du vielleicht die Möglichkeit, da mal einen Trainer draufschauen zu lassen? Da scheint mir auch erziehungsmäßig etwas im Argen zu sein.
Ansonsten, wenn du es gar nicht mehr ertragen kannst, würde ich ihn, wie Anja schon geschrieben hat, versuchsweise chippen lassen.

LG Lena

Asco
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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Asco » Di 1. Mär 2022, 14:34

Hallo Anja und Lena,
danke für Eure Antworten, ja Anja das geschlabbere ist echt nervig, Asco macht auch vor menschlichem Urin nicht halt. Aber ich bin schon auf der Hut und zieh ihn sofort weg.
Das mit dem Chip hab ich schon einige Male hier in der Nachbarschaft gehört, waren alles Mischlingsrüden die anscheinend noch „toller“ sind.
Ich werde mal mit meiner Tierärztin reden und mich noch sonst irgendwie schlaumachen.
Eine Golden Retriever-Besitzerin erzählte mir das ihr Rüde erst im Alter von 6 Jahren (Asco ist jetzt 5) gemerkt hat das es noch ein anderes Geschlecht gibt und hat sich dann so reingesteigert das er epileptische Anfälle bekam wenn in der Nachbarschaft ne Hündin läufig wurde, sie hat ihn dann kastrieren lassen, also das brauch ich auch nicht.

LG Sonja

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lutz
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Re: Kastration Rüden

Beitrag von lutz » Do 3. Mär 2022, 10:44

Hallo Sonja,

nachdem ich mit Dingo und Joker zwei Airedalerüden hatte kenne ich die Probleme von Rüden mit läufigen Hündinnen im direkten durchaus. Beide Rüden sind unkastriert, also intakt wie es nicht ganz zu Unrecht heißt, durchs Leben gekommen. Sie leiden wenn sie den Duft einer läufigen Hündin in die Nase bekommen aber das eben auf hohem Niveau würde ich sagen, und der Rüde würde dieses "Leiden" sicher lieber in Kauf nehmen als sich kastrieren zu lassen. Ich würde glatt sagen wenn Asco es bisher geschafft hat 5 Jahre mit seinen Klöten alt zu werden sollte er die Dinger doch auch noch für den Rest seines Lebens behalten dürfen, da müsst ihr beide eben durch. Wenn du tatsächlich glaubst dass Asco kastriert leichter händelbar ist und Du ihn mit Deinem kaputten Rücken besser halten kannst wirst Du Dich in den Finger geschnitten haben. Denn ganz bestimmt mögen ihn die anderen Hunde deswegen nicht besser Leiden wo ihr sowieso schon Probleme mit fremden Hunden habt.. Die Hündinnen werden ihn nicht mehr für vollwertig ansehen und beißen ihn weg und die Rüden werden ihn jetzt eher als Hündin ansehen und versuchen ihn zu besteigen. Das Theater ist mit einer Kastration sicher vorprogrammiert. Die einzigen Fälle die ich kenne wo eine Kastration das Leben für Halter und Rüde leichter gemacht hat ist der wenn er unter einer angeborenen Hypersexualität leidet, die aber nur wirklich sehr selten vorkommt. In einem Alter von 5 Jahren tritt so etwas nicht mehr auf. Generell bin ich gegen eine Kastration von Rüden wie Hündinnen ohne eine medizinische Indikation. Greta musste leider mit 7 Jahren kastriert werden weil sich Tumoren in der Milchleiste gebildet hatten. Was mich sehr verwunderte dass sich bei Greta aber auch nicht ein Fitzelchen an ihrem Verhalten oder auch an ihrem Haarkleid verändert hat. Kein Tröpfeln von Urin oder ähnliches, mit ihrem Gewicht mussten wir schon immer aufpassen und an Rüden war sie eigentlich nie interessiert. Ich hatte da mehr Probleme erwartet und mir 3 Bücher der neuesten Literatur über Kastrationen von Hündinnen und Rüden von namhaften Kynologen gekauft. Zwei Autoren waren strikt gegen Kastrationen einer eher dafür wenn es Probleme gab.
Joker wurde mit 5 Jahren erst richtig erwachsen und glaubte gleichzeitig hier Revierkönig zu sein. Hündinnen hätten ihn totbeißen können, Rüden die sich weigerten ihm die nötige Ehrerbietung als Boss zu erweisen wurden erst einmal vermöbelt. Klar lässt sich das nicht jeder gefallen und somit war ich Stammkunde beim Tierarzt zum Nähen und Klammern. Die Gegner konnten Joker gar nicht groß genug sein. Rottweiler, Schäferhunde, Dobermänner reichten ihm da nicht es musste schon mal ein Akita Inu von 70 kg sein indem er sich verbissen hatte. Joker hatte eine Schulterhöhe von 65 cm und wog 41kg. Die Tierärztin mit der ich hier öfter eine Morgenrunde mit ihrem Hund vor Praxisöffnung lief meinte dazu nur damit müsste ich eben Leben wenn ich einen Rüden hätte und dazu noch einen Terrier. Trotz allem habe ich eine KASTRATION NICHT IN ERWÄGUNG GEZOGEN UND SO GUT ES EBEN GING DIE PROBLEME MIT MANAGEMENT BEWÄLTIGT. Das war nicht immer ganz einfach und das Ordnungsamt hatte uns so nach einiger Zeit schon im Visier so dass Joker als gefährlicher Hund eingeordnet werden sollte zumal er denn auch die Menschen nicht aus dem Spiel ließ wenn sie sich einmischen wollten. Für solche Fälle habe ich immer Zugriffshandschuhe der New Yorker Polizei bei mir gehabt. Dagegen habe ich mich natürlich gewehrt und auch ein Anti-Aggressionstraining bei einer Tierärztin gemacht die nicht mehr kurativ tätig war sondern sich auf schwierige Hunde spezialisiert hatte, allein schon um dem Ordnungsamt den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich habe noch einen dicken Ordner mit den Beschwerden vom Ordnungsamt.
Also ich wollte Dir nur einmal schildern dass ich auch so meine Probleme mit Joker hatte aber eine Kastration kam für uns nicht in Frage.
Greta macht uns in dieser Hinsicht absolut keine Probleme. An ihr habe ich jetzt einmal den Vorteil einer Hündin gesehen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.

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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Lena » Do 3. Mär 2022, 11:43

Hallo Sonja,

ich kann Lutz nur zustimmen. Das beste Beispiel, daß sich nach einer Kastration nichts am Verhalten ändert, ist der Airedalerüde aus meinem Bekanntenkreis. Er wurde auch mit 4 oder 5 Jahren kastriert, weil er ständig Durchfall bekam, wenn in der Nähe läufige Hündinnen waren. Unverträglich mit Artgenossen, egal welchen Geschlechts, war er vor und auch nach der Kastration. Der hatte auch kein Problem damit, Hündinnen ernsthaft anzugehen, konnte ich selbst einmal miterleben. Einzig mit Käthe hat er sich gut vertragen, ich konnte sie sogar dort unterbringen als ich ins Krankenhaus mußte.

Auch der Kastrationschip wird keine Wunder bewirken; ich kenne einige Rüden, die nach Abklingen des Chips dann endgültig kastriert werden mußten, weil alle Probleme masiv zurückkamen.

Ich würde, wie ich schon geschrieben habe, am Gehorsam von Asco arbeiten. Ich glaube, du läßt ihm zu viel durchgehen. Bei mir käm kein Rüde in den Flur, um an der Haustüre läufigen Hündinnen nachzujammern. Der dürfte bei mir auch nicht unangeleint und unbeaufsichtigt in den Garten.
Wer sich nicht benimmt, muß in sein Körbchen. :dog_biggrin

LG Lena

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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Asco » Do 3. Mär 2022, 15:05

Hallo Lutz und Lena,
danke für Eure Antworten. Lutz ich hatte bisher immer Rüden und kannte dieses extreme Verhalten nicht. Nur ist Asco anscheinend mit 5 Jahren ganz erwachsen geworden und seit ca. 3 Monaten extrem ausgeartet. Dank Corona hab ich nicht nur 5 unkastrierte Hündinnen in der unmittelbaren Nachbarschaft sondern auch noch 3 mittlerweile ausgewachsene Rüden, dann kommt noch hinzu das hier sämtliche Hundebesitzer aus dem gesamten Landkreis Spazierengehen und ich kaum noch Auswegmöglichkeiten habe. Asco ist ein Terrier durch und durch das hab ich einmal erlebt und in der heutigen Zeit biste schnell mit Maulkorb- und Leinenzwang dabei.
Sein Verhalten gegenüber anderen Hunden denk ich werd ich gut in Griff bekommen ich gehe jetzt immer ein Stück zur Seite laß ihn absitzen und lass die Anderen vorbeigehen, das funktioniert ganz gut, Corona ist manchmal ganz praktisch. Nur wenn andere Hunde schon von weitem pöbeln, und es gibt leider sehr viele (darum gehen sie wahrscheinlich auch FremdGassi) dann nehm ich ihn an den Kurzführer und er hat nicht soviel Bewegungsfreiheit (Kurzführer ist ca. 40 cm lang) das er losschießt.
Mein Problem ist das Asco ALLE Hunde die er sieht (auch von der Hundebox im Auto aus) als potentielle läufige Hündinnen sieht und dann jault, quietscht, grunzt, sein Äußerungspotenzial ist unglaublich. Im Garten sitzt er jetzt nur noch am Zaun und leidet still vor sich hin, das stört mich jetzt nicht weiter soll er. NUR es werden nicht alle Hündinnen im Frühjahr oder Herbst läufig siehe Deckmeldungen im Kft, auch hier bei uns gibt es Spätzünder.
Hab jetzt mal mit meiner Tierärztin gesprochen die Asco von Anfang an kennt. Sie meinte einen Kastrationschip würde sie nicht empfehlen da Asco etwas kleine Hoden hat ( ist ja auch ein kleinerer Rüde) diese würden danach noch etwas schrumpfen und es bestünde die Gefahr das einer in die Bauchhöhle zurückrutscht und dann müßte man den Hund kastrieren.
Wie gesagt dies ist für mich Neuland, meine bisherigen 5 Rüden ( Mischlinge, AT, Hollandse Herder) hatten nie solche
Auffälligkeiten, auch kein großes geschlabbere beim Gassigehen und sie haben auch kastrierte Hündinnen oder Rüden nie belästigt. Ich stehe deswegen etwas ratlos da, wie gesagt das geht so seit 3 Monaten ein Ende ist bisher nicht in Sicht und dann geht es schon wieder von vorne los.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Ende ohne. Ich bin noch am Überlegen und recherchieren und Meinungen für und wider einholen, denn dann ist es endgültig.

LG Sonja

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Re: Kastration Rüden

Beitrag von Lena » Do 3. Mär 2022, 18:43

Hallo Sonja,

ich würde zum Spaziergang mit Asco irgendwohin fahren. Der steigert sich da irgendwie rein.

Bei meinem ersten Airedale war es auch sehr problematisch. Der hat zwar im Haus nicht so reagiert wie dein Asco, dafür mußte ich draußen höllisch aufpassen. Wenn uns irgendwo eine läufige Hündin begegnet ist, konnte ich den nicht mehr ableinen. Ich hab ihn dann bis zum Auto an der Leine lassen müssen und einmal ist er sogar wieder aus dem Auto gesprungen und kilometerweit zurückgelaufen, bis dorthin, wo wir die läufige Hündin getroffen hatten. Intakten Rüden durften wir auch nicht begegnen, wenn eine läufige Hündin in der Nähe war. Der hat dann gnadenlos ernst gemacht. War auch alles nicht lustig.

Irgendeinen Ausweg wirst du sicher finden.

LG Lena

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