Humpeln ohne Befund

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kpkjk
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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von kpkjk » Di 10. Dez 2019, 13:04

Hallo Anja,

das ist lieb und ja deshalb waren wir schon bei drei Tierärzten, da viele Meinungen und Ansätze besser sind, als sich auf Eine zu verlassen. Aber alle 5(in der Klinik waren es3 Ärzte die sich das angeschaut haben) haben keine Idee. Sie würden jetzt alle per Ausschlussverfahren alles abklären.

Habe jetzt eine Tierärztin, die hauptsächlich nur noch als Chiroprakterin arbeitet, im Flensburger Raum gefunden. Termine Ende Januar erst .

LG und Danke

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Lena
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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von Lena » Di 10. Dez 2019, 13:17

Hallo Kerstin,

hast du denn irgendeine Idee, was das Humpeln ausgelöst hat? Hatte er sich ursprünglich vertreten oder ist das nach einer wilden Toberei passiert?

Einer meiner Hund ist mir mal voll in die Leine gebrettert, wegen einer Katze, die ich nicht gesehen hatte. Die Humpelei danach ging über Monate und weder an Ellbogen-, Schulter-,Pfotengelenken, noch Halswirbelsäule konnte etwas gefunden werden.

Meine Tierärztin hat zuguterletzt dann einen Versuch mit Cortison gestartet, erst danach wurde es besser. Es lag also irgendwo eine Entzündung vor, nur wo, konnt nie herausgefunden werden.

LG Lena

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von kpkjk » Di 10. Dez 2019, 13:54

Hallo Lena ,

nein es gab keinen Auslöser, nicht vertreten, kein Toben, Nichts. Das mit dem Ruck in der Leine hatte die Ärztin auch als Idee, daher sind wir aufs Geschirr umgestiegen, falls dort eine Entzündung wäre. Ich kann das mit dem Cortison mal fragen. Vielleicht startet sie das ja auch mal. Versuchen kann man es ja schließlich. Finde ich besser als wieder Narkosen für MRT etc...

Ich werde berichten

LG Kerstin

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von kpkjk » Mo 16. Dez 2019, 12:24

Hallo Lena,

vielen Dank für den kleinen Tipp. Habe es unserer Ärztin vorgeschlagen. Da sie ja ebenfalls die Vermutung mit dem Halsband und Hals hatte, war sie zu überzeugen. Sie hat eine Spritze Cortison im Halsbereich verteilt und bei einer Stelle hat er tatsächlich sogar gejault. Sie sagte, dass könnte tatsächlich dort Oben eine lokale Entzündung sein, die man aber kaum bis gar nicht fühlen kann. Nach 24 Stunden kein (bzw nur für uns ersichtlichen) Humpeln zu sehen. Jetzt nach drei Tagen fast null. Er bekommt jetzt noch ein Paar Tage Cortisontabletten und dann hoffen wir, ist der Spuk vorbei.

LG von einer glücklichen Kerstin und ein überglücklicher Filou

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von Lena » Mo 16. Dez 2019, 12:33

Hallo Kerstin,
freut micht, daß es mit dem Cortison so gut geklappt hat. Manchmal kann das "Zeugs" auch ein Segen sein.
Hoffentlich ist die Humpelei jetzt ausgestanden.

LG Lena

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von lutz » Di 17. Dez 2019, 13:50

Hallo Kerstin,

das hört sich ja gut an dass Du Lenas Rat da befolgt hast und die TÄ sich auf eine Kortisonbehandlung eingelassen hat.
Denn wollen wir hoffen dass damit das Humpeln auch endgültig abgestellt worden ist.
Wenn absolut keine handfeste Diagnose gefunden wird greifen Tier- und auch Menschenärzte eben auch oft zum Wundermittel Kortison und hoffen die sich irgendwo im Körper befindliche Entzündung damit zu erwischen.
Das ist zwar nicht das Mittel der ersten Wahl aber wenn nichts anderes zu finden ist wird es eben mal mit einem „Schrotschuss“ probiert die Sache aus der Welt zu schaffen.
Wer heilt hat recht, und wenn so etwas keine Dauermedikation wird sind da auch keine Nebenwirkungen zu befürchten.

Viele Grüße von lutz mit Greta
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von kpkjk » Fr 1. Mai 2020, 17:46

hallo Leute,

Hier mein Update zu unserem Fall. Leider hat das Cortison nicht geholfen. Nach dem langsamen Absetzen ging es sofort wieder los. Neue Meinung bei einer super Ärztinnen vor Ort die auch Goldakkupunktur etc anbieten. Sie fühlte eine Entzündung in der Schulter, sagte aber, er soll nochmal Entzündungshemmer nehmen und Termin in einer Klinik bei Hamburg die auf so etwas spezialisiert sei. Wir also Termin gemacht, der war aber erst 8 Wochen später. Solange kurze Leine und Schonen, plus Medis. Zwei Wochen vor Termin sollten wir anfangen mit Belastung und auch schon Toben. Es war nur ein ganz kurzes Humpeln an zwei Tagen zu sehen sonst nichts. Wir zur Klinik. Hund abgetastet, eindeutig ED in beiden Ellenbogen (war komisch da die alte Klinik und Ärzte hier vor Ort alle immer sagten Schulter). Dann hat sie sich die Bilder aus der alten Klinik angeschaut und NICHTS. Sie sagt Bilder passen nicht zum Tastbefund. Da er momentan nicht humpelt, sagt sie ganz normal behandeln. Erst wenn er erneut humpeln sollte, würde man ein neueres CT machen. Wir warten also ab.


LG Kerstin

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von Lena » Di 19. Mai 2020, 12:36

Hallo Kerstin,

wie geht es Filou mittlerweile, habt ihr ein CT machen lassen?
Solche Knochengeschichten sind oft sehr langwierig und manchmal kommt man nie dahinter, woher die Beschwerden eigentlich kommen.

LG Lena

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Re: Humpeln ohne Befund

Beitrag von kpkjk » Di 19. Mai 2020, 14:24

Hallo Lena,

Nein seitdem wir die 8 Wochen Pause gemacht haben mit Schmerzmitteln humpelt er nicht mehr. Wir waren ja zur Klinik und sie haben sich die alten Bilder (CT) geben lassen. Auch sie konnten nichts erkennen. Sie sagten jetzt, evtl haben wir Glück und es war wirklich nur Wachstum. Da er jetzt ja über 1 Jahr ist, warten wir jetzt ab. Lassen nächsten Monat eh auf ED/HD röntgen. Sollte da was sein, würde das eh auffallen. Aber auch dann würden sie nicht eingreifen solange er keine Symptome hat.

LG Kerstin

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