Cauda-Equina-Syndrom (CES)

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Monti
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Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Monti » Di 18. Aug 2020, 20:14

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit CES ?

Mein Tamme wird bald erst 3 Jahre alt. Nun wurde per Röntgen- und MRT-Aufnahmen CES diagnostiziert. Der Nervenkanal ist verengt und die Bandscheiben am 6. und 7. Lendenwirbel drücken leicht nach oben auf den Nerv.

Er bekommt nun Physio mit Unterwasserlaufband.

Eigentlich ist dies eine Diagnose für einen älteren Hund. Daher meine Frage, ob jemand Erfahrung mit einem jungen Hund hat, der noch viel Energie hat und nun vieles nicht mehr darf.

Wir müssen uns neu sortieren und neue Hobbies für ihn finden. Mit Freunden toben, schnelle Richtungswechsel, springen, Kong, Zerrspiele ... das geht nun nicht mehr.
Schwimmen und Radfahren darf er, ist aber nicht umsetzbar.

Bin für Ideen, z.B. Tricks und Suchspiele offen ...

LG Simone

Asco
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Asco » Di 18. Aug 2020, 20:36

Hallo Monti,
damit hab ich keine Erfahrung, aber Physio und Unterwasserlaufband find ich gut. Ich kenn das nur bei älteren sportlich geführten Hunden.
LG Sonja

Elli2018
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Elli2018 » Di 18. Aug 2020, 21:16

Hallo Monti,
mein Paco war da. 6 Jahre alt, als bei ihm der Verdacht auf CES diagnostiziert wurde. Da er keine Ausfallerscheinungen, sondern "nur" ab und zu ein ganz leichtes Lahmen zeigte, haben wir ihn nicht weiter eingeschränkt. Mit dem Turnierhundesport haben wir sofort aufgehört, dafür intensiver Fährten trainiert, auch beim ZOS war er begeistert dabei. Wir waren auch noch Joggen und spielen durfte er auch noch mit anderen Hunden. Außerdem hat er Gelenk unterstützende Nahrungsergänzungsmittel bekommen.
LG Elli mit Elsa

Lena
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Lena » Di 18. Aug 2020, 23:03

Hallo Simone,,
das ist aber keine schöne Diagnose. Ich hatte einen Hund mit CES, aber da war der schon 10 Jahre und wurde vorher im Hundesport geführt.
Hast du deinen Hund viel über Hürden, Hindernisse springen lassen? Bei einem so jungen Hund würde ich, glaube ich, über eine OP nachdenken. Wenn irgendwann mal neurologische Ausfälle auftreten, kann man nicht mehr operieren.
Ich glaub, die richtige Adresse für solche OPs wäre die Tierklinik Hofheim.
Aber für den Augenblick erstmal, würd ich ihn einer Physiotherapeutin vorstellen, die auch über ein Unterwasserlaufband verfügt.

LG Lena

Lena
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Lena » Di 18. Aug 2020, 23:28

Oh sorry, seh grad, das machst du schon
Monti hat geschrieben:
Di 18. Aug 2020, 20:14
Er bekommt nun Physio mit Unterwasserlaufband.

Monti
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Monti » Mi 19. Aug 2020, 08:44

Danke für eure Antworten.

Tamme hat keine Überbelastung durch Hundesport oder sonstige Belastungen. Ich war da immer vorsichtig, vor allem im Wachstum. Natürlich hat das Energiebündel gerne mit Aussies getobt, die schnelle Haken schlagen und er deutlich langsamer um die Kurve kam ;-)
Es gab dabei aber keinen Vorfall, nach dem er direkt gehumpelt hat.

Mit 1 Jahr und 4 Monaten im kalten Winter hat er plötzlich beim ruhigen Gassigehen geschrieen und konnte nicht mehr weiter. Der Tierarzt hat ihn dann auf Blasenentzündung behandelt und es wurde besser. Aber ich bin zur Sicherheit auch zur Tierosteopathin.
Diese hat mich auf seinen Passgang aufmerksam gemacht. Dieses Frühjahr hat er nach dem Liegen häufig kurz gehumpelt, dreht die Knie beim Gehen ein und watschelt. Ein neuer Tierarzt hat die Verspannung im Rücken bestätigt und Quaddeln gesetzt gegen die Schmerzen, aber es hat nicht geholfen. Naja, er hat den Namen nach einem Vorbild ;-) und ich bin hier sehr interessiert, daher wollte ich irgendwann wissen, ob er Probleme mit den Knien, der Hüfte oder Rücken hat. Daher die frühe Diagnose.

Im Moment hat er vermutlich Schmerzen und hält beim Gassigehen nicht lange durch. Joggen gehen wir auch und da hält er gut durch und läuft ganz normal.

Elli2018
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Elli2018 » Mi 19. Aug 2020, 13:15

Hallo Monti,
Elsa läuft auch häufig im Passgang, hauptsächlich an der Leine, wenn sie nicht ihr eigenes Tempo laufen kann. Das ist grundsätzlich nicht bedenklich.

Habt ihr es schon einmal mit Dorn Therapie versucht? Manchmal sind die Wirbel nicht im Lot und dadurch können Schmerzen entstehen. Dorn Therapie ist bei mir immer die erste Handlung, wenn ein Hund unrund läuft, bisher habe ich damit keine schlechte Erfahrung gemacht.

Lena
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Lena » Mi 19. Aug 2020, 15:12

Hallo Simone,
Monti hat geschrieben:
Mi 19. Aug 2020, 08:44
. Der Tierarzt hat ihn dann auf Blasenentzündung behandelt und es wurde besser. Aber ich bin zur Sicherheit auch zur Tierosteopathin.
Monti hat geschrieben:
Mi 19. Aug 2020, 08:44
. Ein neuer Tierarzt hat die Verspannung im Rücken bestätigt
wurde denn überhaupt mal der Rücken geröngt? Nur durch Abtasten und dgl. kann man kein CES erkennen.
Mein Rüde hatte damals große Probleme beim Aufstehen, er mußte paarmal Anlauf nehmen um hochzukommen. Dann kam ein Schleifen der Hinterpfoten hinzu und später konnte er zum Pieseln nicht mehr das Bein heben und hat Kot verloren.

Ich würde Tamme in einer Tierklinik, die auch orthopädisch ausgerichtet sind, durchchecken lassen. Allein auf Tastbefunde würde ich mich nie verlassen.

Möchtest du Tamme in der Rubrik "Vorstellung unserer Airedale Terrier" nicht auch mal vorstellen?
Ich bin ein neugieriger Mensch. :dog_biggrin

LG Lena

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sabem
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von sabem » Mi 19. Aug 2020, 17:05

Lena hat geschrieben:
Mi 19. Aug 2020, 15:12
wurde denn überhaupt mal der Rücken geröngt? Nur durch Abtasten und dgl. kann man kein CES erkennen
Hallo Lena, schau doch mal hier:
Monti hat geschrieben:
Di 18. Aug 2020, 20:14
Nun wurde per Röntgen- und MRT-Aufnahmen CES diagnostiziert
Sabine mit Emma *3.2.2012
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Re: Cauda-Equina-Syndrom (CES)

Beitrag von Lena » Mi 19. Aug 2020, 19:22

OK, ich finds trotzdem zu früh für einen dreijährigen Hund.

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