Was ist denn mit den Tierärzten los?

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lutz
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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von lutz » So 30. Sep 2018, 12:36

Hallo ja die Sch....Rechtschreibkorrektur weiß das natürlich immer besser als ich. Distelöl kennt die nicht, ist nicht das erste Mal.
Das kommt davon wenn man zum Mittagessen abgerufen wird bevor man fertig geschrieben hat.
Aber beim Korrekturlesen nachher ist es mir dann schon noch aufgefallen, das Dieselöl würde Greta bestimmt nicht mögen.

LG lutz mit Greta
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.

SiWolke
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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von SiWolke » Mo 12. Aug 2019, 08:06

Mein alter Sam wurde mit einer Immunschwäche geboren.
Meine Hunde bekamen bis dato immer eingeweichtes TF.

Mit 8 Jahren sah Sam aus wie 15. Dann wurde es richtig schlimm, die Krallen eiterten raus und dicke Tumoren kamen, ich schickte den einen ins Labor, bösartiger Bindehautkrebs.
Die Krallen waren eine Eiweißallergie, um rauszukriegen, welches Eiweiß, hätte man ihm eine Zehballen abschneiden und ins Labor schicken müssen, ich wollte ihn aber nicht verstümmeln.

Also machte mein TA ein gutes Geschäft mit TF aus Fisch und Maniok. Das kam gut aber dann wurde die Produktion eingestellt weil die Meere überfischt sind. Also auf Ente umgestellt, aber zu fettig.

Ich besorgte mir ein Buch über Barfing und stellte um. Nach einem halben Jahr sah Sam wieder so aus wie er alt war. Er wurde 14.5 Jahre alt.

So sieht heute meine Hundeernährung aus, bei Perle schon ab Welpenalter, ich hab das Trockenfutter ausgeschlichen, der Züchter hat aber auch schon mit Rohfleisch gefüttert u. a.:

Ich koche Kartoffeln für ein paar Tage vor und Gemüse mixe ich im Mixer mit heißem Wasser. Dazu Wildkräuter, außerdem einen Schuss Leinöl ( jedesmal) und einen Schuss anderes Öl.
Dazu feingemahlenen Schalen von rohen Eiern, die ich wasche und trockne und dann mörsere, denn in den Nahrungsergänzungsmitteln war Milchzucker, der ist für Hunde nicht gut.
Als Eiweissquelle gibts gewolftes rohes Suppenfleisch vom Rind, das ich portionsweise einfriere, ungereinigter Pansen, weichgekochtes Ei, Quark, Hundewurst die mein Metzger macht aus Innereien, Knorpeln und Sehnen, Schlund und anderem( fettarm) immer im Wechsel.
Außerdem ab und zu eine Dose Thunfisch in eigenem Saft. Salziges und Tischreste werden vermieden. Außerdem habe ich eine Quelle für Rossfleisch in Dosen ( das hat Sam immer bekommen), das ist pures Fleisch. Das bekommt sie wenn ich sonst mal nichts habe oder keine Zeit oder auf Reisen.
Menge täglich: 2-3 Kartoffeln, 1/2 l Gemüsepüree, 325g Dosenfleisch oder 300g Frischfleisch plus Ei oder Quark. Dann muss der Hund aber schon gut bewegt werden, damit er nicht fett wird. Perle wird viel bewegt und hat einen harten festen Körper.

Mein Tierarzt ist durch die Geschichte mit Sam heutzutage von dieser Ernährung überzeugt und schickt mir Leute zum Lernen, die allergische Hunde haben.
Er sagt, TF ist heute nicht mehr das was es mal war. Füll-und Konservierungsstoffe. Obwohl er es verkauft! TF kann Magendrehungen verursachen, wenn es nicht eingeweicht wird und es kann Nierenschäden verursachen, weil die Hunde zu wenig Wasser aufnehmen oder weil es gesalzen ist.
Leber, Milz und Nierenschäden können auch durch Spot-On Pestizide verursacht werden.

Es ist gut wenn der Züchter schon stark variiert damit der Hund dann alles frisst. Perle kannte kein Gemüse, aber ich hab dann das Püree unter das TF gemischt und heute isst sie auch Karotten roh als Leckerli.
Übrigens ist das gekaufte Leckerli oft das Übelste. Lieber getrockneter Pansen, ganz kleine Käsewürfelchen oder Gemüse oder Hundebrot backen und trocknen.
Quira, Torri, Mickey, Sam R.I.P. aktuell: Perle

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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von menzelova » Fr 18. Okt 2019, 23:31

Hallo,

da ich immer nur mal sporadisch vorbei schaue, kann es sein, dass ich auch mal auf einen alten Faden antworte, so wie hier. Vor 2 Tagen bin ich durch den Blog von Kleintierarzt Dr. Rückert auf die Merkblätter der Tierärztlichen Vereinigung aufmerksam geworden

https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merk ... lungnahmen

Da habe ich mir hochmotiviert und sehr interessiert das Merkblatt Nr. 181 zum BARF und das Merkblatt Nr. 183 zur vegetarischen Ernährung (immer für Hund und Katze) angesehen. Seither bin ich "vom Glauben gefallen". Für alle, die es gerne kurz zusammengefasst hätten ... wenn man es richtig anstellt, ist vegetarische Kost für den Hund geeignet ... wenn man es richtig anstellt BARF auch, ABER und dann kommt die Aufzählung verschiedener Gefahren beim BARF. Sachlich sicher alles richtig. Aber es bleibt der Eindruck, lieber vegetarisch als BARF.

Da habe ich Grisou eine Beinscheibe gegeben und mir vorgenommen, über mein Fütterungverhalten den Mantel des Schweigens zu breiten. happy_02

Grisou hat seit 11 Jahren immer Blutwerte im Normbereich und ist airedale-fidel. Allerdings musste vor 2 Jahren die Milz entfernt werden. Während der Zeit hat mir eine Frau erzählt, dass sie seit 30 Jahren immer Hunde der gleichen Rasse haben (mir fällt die Rasse gerade nicht ein). Alle haben Trockenfutter bekommen, nur der letzte wurde gebarft und nur der letzte musste sich einer Milzresektion unterziehen und seither füttert sie wieder trocken. Der TA hat sie darauf gebracht und sie fühlte sich bestätigt, dass Grisou auch gebarft wurde und die Milz verloren hat.

Nun ja, Grisou bekommt trotzdem Fleisch, Gemüse, Kräuter usw.

Grüße
Birgit

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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von lutz » So 20. Okt 2019, 14:33

Hallo Birgit und AT-Freunde,

nachdem ich mir die beiden Merkblätter aufmerksam
durchgelesen habe ist es wohl am besten das ganze ja so schädliche Fressen vollkommen einzustellen.
Das ist mir ganz einfach zu überkandidelt wobei ich jegliche Normalität vermisse. Man muss ja nun nicht aus jedem Furz bei der Hundeernährung eine komplizierte Wissenschaft machen.
Natürlich kann ich mir die ganze Sache sehr einfach machen und meinen Hund mit einem guten und noch dazu preiswertem Trockenfutter (Stiftung Warentest) füttern und damit hat sich die Sache schon erledigt. Ich kenne da so einige Hunde die damit weit über 15 Jahre alt geworden sind.
Wer aber seinem Hund nun eben was Besonderes bieten möchte weil man selbst ja auch nicht jeden Tag das gleiche Essen mag und ihn mit einer Rohfütterung BARFEN will muss sich damit schon insofern auseinandersetzen dass der Hund eben auch ausreichend mit allen Vitaminen und Mineralien versorgt wird die sich im Allgemeinen nicht in den Fleischprodukten befinden aber meist schon in ausreichender Menge in den dazugehörigem Gemüse befinden. Ist alles kein Drama oder Hexxenwerk allerdings kann ich mir gut vorstellen dass da so einige überbesorgte Hundehalter durch solche Artikel verunsichert werden und der Tierarzt wieder einen neuen Hundehalter als Kunden bekommt.(Was ja wohl auch mit Sinn dieser Art von tierärztlichen Veröffentlichungen ist).
Was mir da an dem Artikel übers BARFEN besonders aufgefallen ist ist übrigens die Angstmacherei vor den Bakterirn auf dem Rohfleisch dabei aber vergessen wird dass der Hund einen mehrfach höheren Säuregehalt im Magen hat der so gut wie alle Bakterien abtötet und der Mensch sich ja schließlich die Hände waschen kann.
Auf die Idee einen Hund oder gar eine Katze vegetarisch ernähren zu wollen würde ich nun nicht gerade kommen. Richtig ist es aber dass der Hund im Gegensatz zum Wolf im Laufe der Evolution in der Lage ist Stärke zu verstoffwechseln und deswegen auch Getreide verträgt sofern er nicht gerade zu denjenigen wenigen Exemplaren gehören sollte die glutenempfindlich sind.

Und natürlich ist es wahr, was gibt es schon schöneres und leckereres als eine Beinscheibe mit einem Markknochen.

Viele Grüße von lutz mit Greta
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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von SiWolke » Do 14. Nov 2019, 18:07

Der Züchter von Perle hat schon gebarft und er hat das übelste billigste Hackfleisch aus dem Discounter genommen, sehr gut! Aufbau der Darmbakterien!

Perle ist der erste Hund, den ich habe, der nicht ausschliesslich mit Trockenfutter aufgewachsen ist. Sie verträgt alles, hat nie Durchfall. das einzige was sie nicht verträgt, ist Grünkohl oder Kohl allgemein, bis auf Kohlrabi und Sauerkraut. Sie hat auch keine Probleme, Rohknochen zu verdauen und dann nicht beim Scheissen Schlitzaugen zu kriegen.

Sie weiss auch, was gefährlich ist und was ihr nicht bekommt. Das lässt sie sein.

Sie frisst auch keine Schaf oder sonstige Scheisse wie vollgerotzte Taschentücher draussen, weil ihr nichts fehlt. Vollgerotzte Taschentücher sind gut fürs Immunsystem, genau wie Scheisse, ausser Schafscheisse, die hat zuviel Parasiten und Fuchsscheisse, weil die euch den Fuchsbandwurm überträgt, wenn Hunde euch abschleckt. Auch Katzenscheisse übrigens. Total verseucht, wenn Mieze Mäuse fängt.

Ich habe ein Vermögen ausgegeben für rohes Biofleisch, aber jetzt habe ich eine Metzgerei gefunden, wo ich große Mengen Fleisch, Lunge, Herz, Nieren und Schlund bekomme, die nicht verkauft werden können und nicht verwurstet werden, und die Sachen bekomme ich für eine Spottpreis. Dazwischen gibts nach wie vor Pferdefleisch aus der Dose und rohen ungereinigten Pansen. Abwechslung ist wichtig.

Warum Biofleisch? Es ist bewiesen, daß die Fettsäuren aus Biofleisch anders sind als aus Qualzucht und konventioneller Haltung. Die sind viel bekömmlicher, gilt übrigens auch für den Mensch. Solche Fettsäuren gibts weder in Dosenfleisch noch in rohem konventionellen Fleisch aus Mastzucht, man denke auch daran, daß Weidetiere nicht soviel Fett haben wie Stalltiere. Zuviel Fett ist schlecht und belastet die Entgiftungsorgane. Auch Eier von Biohühnern sind anders als aus Batterien, schon allein, weil die anderes fressen.

Man kann Hunde vegetarisch ernähren, wenn man viel Eier füttert, bzw. Eiweiss aus Eiern und anderes pflanzliches Eiweiß. Aber ich finde es besser wenn man Biofleisch nimmt anstatt Käse, Milch und Eier, weil vegetarisch leben der Menschen schlimmer für Tiere ist als ab und zu Fleisch. Tiere die Milch und Eier produzieren habe ein beschissenes Leben, das viel länger dauert als das Leben von Fleischvieh und wenn das Fleischvieh bio ist, schlimmer als Fleischvieh. bei Fleischvieh werden die Kälber wenigstens nicht auf dem Misthaufen entsorgt, so wie beim Milchvieh.

In meinem Praktikum beim Tierarzt wurde davon gesprochen, daß Milzprobleme hauptsächlich von Spot-on Mitteln kommen ( hinter geschlossenen Türen natürlich) und von zuwenig Trinken bei der Fütterung mit Trockenfutter. Katzen habe da mehr Probleme, weil sie auch noch das gespritzte Gras draussen fressen. Ihr wisst ja auch sicherlich, wie gefährlich für Niere, Leber und Milz das gespritzte Wintergetreide ist und daß man es niemals fressen lassen sollte. Die Hunde und Katzen lieben es, weil es süss schmeckt. Die Milz ist ein Entgiftungsorgan, wie ihr sicher wisst.
Quira, Torri, Mickey, Sam R.I.P. aktuell: Perle

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Bavaria
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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von Bavaria » Do 14. Nov 2019, 18:48

Halo Si,
ich hab jetzt Deinen Post gelesen und hab da noch ein paar Fragen.
Wie kommst Du denn auf diese Weisheit? :
SiWolke hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 18:07
..... daß Weidetiere nicht soviel Fett haben wie Stalltiere. Zuviel Fett ist schlecht und belastet die Entgiftungsorgane.
Dir ist schon bekannt, daß der optimale Fettanteil für einen Hund bei mindestens 22% liegt und i.R. das Futterfleisch viel zu mager ist. Hunde kommen im Gegensatz zu uns Menschen sehr gut mit Fett klar und können dies auch problemlos verstoffwechseln.
Hunde kommen ohne Kohlenhydrate ( Ausnahme trächtige Hündinnen) problemlos klar, solange Fett & Protein ausreichend vorhanden sind und da wird nichts belastet, ganz im Gegenteil.
SiWolke hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 18:07
Auch Eier von Biohühnern sind anders als aus Batterien, schon allein, weil die anderes fressen.
:dog_biggrin ein Ei aus der Legebatterie könnte also kein Huhn hervorbringen? Als Hühnerhalter sage ich Dir, ein Ei hat immer die selbe Zusammensetzung, es mag durch das Futter im Geschmack beeinträchtigt werden, aber es würde daraus genau das gleiche Kücken schlüpfen, was auch in der "Bio" Haltung schlüpft. "Bio" bezieht sich übrigens nur auf das Futter und ich hab BIO Ställe gesehen, da wird ich kein EI , Steak oder Scnitzel von essen.
SiWolke hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 18:07
Man kann Hunde vegetarisch ernähren, wenn man viel Eier füttert, bzw. Eiweiss aus Eiern und anderes pflanzliches Eiweiß. Aber ich finde es besser wenn man Biofleisch nimmt anstatt Käse, Milch und Eier, weil vegetarisch leben der Menschen schlimmer für Tiere ist als ab und zu Fleisch. Tiere die Milch und Eier produzieren habe ein beschissenes Leben, das viel länger dauert als das Leben von Fleischvieh und wenn das Fleischvieh bio ist, schlimmer als Fleischvieh. bei Fleischvieh werden die Kälber wenigstens nicht auf dem Misthaufen entsorgt, so wie beim Milchvieh.
So, Eier enthalten im Eiweiß Substanzen, die zu einer ausgeprägten Anämie bem Hund führen können, insoweit sollten 1-2 rohe Eier in der Woche das Maximum sein.Ich kann nur jeden davor warnen, seinen Hund ausschließlich vegetarisch zu ernähren, wobei durch das Tyrosin im Hartkäse eine sehr gute Nervenberuhigung eintritt. insoweit sind 1-2 rohe Eier und ab und an ein Stück Käse völlig gesund und super, Hauptbestandteil der Nahrung sollten sie nie sein. Milch hat aufgrund der Unverdaulichkeit der Lactose beim erwachsenen Hund nix verloren und Kuhmilch entspricht auch nicht der Zusammensetzung...da sind Ziege viel dichter dran. Kuhmilch ist viel zu mager, enthält Lactose...und macht bei 90% der Hunde einen Dünnpfiff, der sich gewaschen hat.
SiWolke hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 18:07
Die Milz ist ein Entgiftungsorgan, wie ihr sicher wisst.
Was entgiftet die Milz denn? Entgiftungsorgane sind Leber & Niere, die Milz filtert überalterte oder fehlerbehaftete Blutkörperchen und baut sie ab. Gleichzeitig dient sie
als Speicherorgan und Immunorgan. Insoweit vielleicht doch noch mal bei Wiki nachlesen.
LG Bine

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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von Lena » Do 14. Nov 2019, 19:54

SiWolke hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 18:07
und dann nicht beim Scheissen Schlitzaugen zu kriegen.
SiWolke hat geschrieben:
Do 14. Nov 2019, 18:07
Vollgerotzte Taschentücher sind gut fürs Immunsystem, genau wie Scheisse, ausser Schafscheisse, die hat zuviel Parasiten und Fuchsscheisse,
Und irgendwie könntest du auch mal an deiner Ausdrucksweise arbeiten! Deine Ausdrucksweise fällt für mich unter Gossenjargon.
Sorry! :dog_angry

LG Lena

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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von SiWolke » Fr 15. Nov 2019, 08:02

Ihr habt recht, entschuldigt meine Ausdrucksweise. Ich fands lustig, ein Fehler.

In einer britischen Studie ( Carlo Leifert, Chris Seal) von 2014 kam heraus, daß Weidefleisch mehr Omega-3-Fettsäuren und andere gesunde Fette enthält, mehr Vitamin E und Karotinoide, weniger Schwermetalle und Antioxidanzien.
Wenn konventionelles Fett Schwermetalle enthält, ist es ja wohl besser dann magerer zu füttern.
n der Milz werden überalterte und in ihrer Verformbarkeit veränderte oder durch Membran- oder Enzymdefekte geschädigte Blutzellen, vor allem rote Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten), phagozytiert und durch Makrophagen abgebaut. Auch Zellen, die mit Antikörpern beladen sind, Mikroorganismen, Immunkomplexe, Fibrin­monomere, kolloidale und andere Partikel werden auf diese Weise ausgesondert.
Zitat Wiki, also wenn das nicht Entgiftung ist, weiß ich auch nicht. Leber-Niere-Milz spielen zusammen.

Zum Fett: Ich füttere u.a. Pferdefleisch. Mein Tierarzt fragte: das ist sehr mager, da braucht der Hund Fett. Ich sagte: bei der Firma kann man auch Fett pur bestellen. Er schlug die Hunde überm Kopf zusammen! Er wollte daß ich pflanzliche Öle füttere und mageres Fleisch. Das Pferdefett ist aber sicher natürlicher für Caniden.
Ok, ich hab dann einen Kompromiss gefunden, weil man sich ja auch immer Angst machen lässt. Ich füttere auch Öle ( für mich etwas sinnfrei, da Hunde ja keine Menschen sind) aber auch fettes Fleisch. Viel Fett ist in Innereien und Gelenkknorpeln, Knochenmark und Eigelb. Ich überlege mir auch immer was Wölfe als erstes fressen würden.

Zur Hühnerhaltung: jeder der mal ein Ei gegessen hat von einem Huhn das mit Fischmehl gefüttert wurde, weiß, daß die Inhaltsstoffe der Futters sich im Tier verstoffwechseln. Wie kam es denn zu dem Skandal der Tiermehlfütterung?
Ich habe selbst Hühner und esse auch keine Bioeier aus Stallhaltung, wenn möglich. Aber nicht wegen dem Futter sondern weil mir die Haltung nicht genügt.
Mein Fehler war, daß ich nicht erwähnt habe, daß die Eier für den Hund natürlich gekocht sein müssen, d.h. Eiweiß gekocht, Eigelb flüssig.

Zu Milch und Käse: Milch füttere ich nicht, aber Joghurt und Quark. Es gibt Hunde die Milch vertragen, aber ich sehe keinen Sinn in Milchfütterung. Woraus künstliche Welpenmilch besteht, weiß ich nicht. Käse hat zuviel Salz, belastet die Nieren. Kleine Leckerlis aus Käse der mild ist, geht.
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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von Bavaria » Fr 15. Nov 2019, 15:15

Ich empfehle dringend sich mit der Fütterung von Hunden auseinanderzusetzen.Zentek hat das Standardwerk dazu geschrieben, die Uni Wien veranstaltet regelmässig Seminare, einmal jährlich auch online, die Seminare von Frau Dr.Ziegler sind auch interessant. Und ich empfehle AUF KEINEN FALL, den Hund ausschliesslich mit magerem Fleisch zu füttern.Innereien sollten max 1 wöchentl.auf dem Speiseplan stehen.
Ja und was riecht denn so bei Eiern aus konventioneller Haltung? Natürlich die Fettsäuren des Futters.Dem Ei / Kücken ist es nämlich egal, welcher Herkunft die Fettsäuren sind, Hauptsache sie sind drin! Denn Eier sind ja eigentlich zur Fortpflanzung gedacht, nicht zum menschlichen Verzehr.Und ich empfehle, auch hinsichtlich der Verfütterung von Eiern, sich nochmal intensiv mit den Inhaltsstoffen zu befassen.

Was entgiftet denn die Milz? Die Milz dient als Speicher für Blutkörperchen, die sie in Belastungssituationen frei gibt, sie hat Aufgaben bei der Blutbildung und im Immunsystem. Wäre sie ein Entgiftungsorgan, wie Leber oder Niere, könnte kein Säugetier ohne sie leben.Wer aber mal einen alten Hund nach Milztumor OP gesehen hat oder einen Hund mit Magendrehung, weiss, dass Hunde ohne Milz auch sehr gut leben.
*kopfschüttelnd *
Bine

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Re: Was ist denn mit den Tierärzten los?

Beitrag von SiWolke » Fr 15. Nov 2019, 16:34

Bavaria hat geschrieben:
Fr 15. Nov 2019, 15:15
dass Hunde ohne Milz auch sehr gut leben.
Bine
Ja, weil die Leber die Aufgaben übernimmt und wenn der Hund kein Welpe ist.

Zu deinen obigen Fütterungshinweisen und Erklärungen habe ich eben eine andere Meinung durch das, was ich beim Tierarztpraktikum und durch meine Futterinformationen gelernt habe.

Und zu den Eiern auch. Man ist, was man isst und das ändert sich auch nicht dadurch, daß aus Eiern noch Küken schlüpfen. Es interessiert bei Hühnereiern die Züchter auch nicht, wie lange die Küken leben, denn Hühner werden normalerweise nach spätestens einer Saison geschlachtet. Da gibts keine Tests zu dauerhafter Gesundheit der Hühner. Privat als Hobbyhaltung werden Hühner ja auch besser gefüttert und bekommen Grünzeug im Auslauf, das ist nicht vergleichbar.

Vielleicht kannst du mir ja mal erklären, warum soviel Hunde Probleme mit der Milz im Alter haben, sodass sie operiert werden müssen bevor sie am Alter sterben? Für mich ist es auffällig, wenn der Tierarzt ständig darauf hinweist die Milz zu prüfen.
Stichwort Immunsystem?

Meine beiden in hohem Alter verstorbenen Hunde hatten nach Jahren barfing und ohne Spot-On-Mittel keine Milz-OP und das kaputte Immunsystem des einen hat sich nach früherer Trockenfutterfütterung erst durchs Barfen wieder erholt. Also muss ich wohl nicht allzu desinformiert gewesen sein, wie ich die Mahlzeiten zusammengestellt habe. Ich persönlich habe auch nicht von fettarmer Ernährung gesprochen. Innereien von Weidetieren sind fettärmer als von Masttieren ( schon mal Gänsestopfleber gesehen?)
Fett ist nicht gleich Fett, auch nicht im Eigelb.
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