Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

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Bine

Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Bine » Do 12. Mai 2011, 13:58

Dr. med.vet. Jutta Ziegler
"Hunde würden länger leben, wenn..."
Schwarzbuch Tierarzt
Totgeimpft, Fehlernährt,Medikamentenvergiftet
Eine Insiderin packt aus

Ein Buch im Stil von "Katzen würden Mäuse kaufen..." beleuchtet die (bekannten) Verbandlung von Futtermittelindustie -Pharmafirmen -Tierärzten
Für alle die sich intensiv und skeptisch schon länger mit dem Thema beschäftigen, wird hier nicht viel Neues geboten, ausser dem "Wusst ich`s doch..." Effekt.
Für Anderen sicher eine interessante Ergänzung zu "Katzen würden Mäuse kaufen". Das Buch ist sehr gut lesbar geschrieben und wer es in die Hände bekommt, sollte es einfach lesen. Interessante Literatur, die sich speziell auch mit der Rohfütterung aus Tierarztsicht befasst.

LG Bine

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Pfote
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Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Pfote » Sa 14. Mai 2011, 14:20

Hallo Bine

bin momentan dabei das Buch zu lesen. In Sachen Fütterung las ich bisher nichts neues, aber bei dem Thema Impfung, Entwurmung und Spot on
Präparate war ich schon baff. Ich war mal kurze Zeit als Aushilfe bei einem Tierarzt tätig und glaubte alles wäre richtig was ich da gelernt habe.
Das Buch ist sehr zu empfehlen, alleine schon zum Thema Ernährung! Was ja das A und O der Gesundheit ist.

Liebe Grüße Pfote
Hunde sind nicht unser ganzes Leben,
aber durch sie wird unser Leben erst vollständig.
(R. A. Caras)

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Franka
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Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Franka » Fr 15. Jul 2011, 12:20

Hallo Bine,
habe das Buch auch,ich kann es nur empfehlen, :thumbup: Hut ab vor dieser Tierärztin.Sie hat sich mit diesem Buch sicher viele Feinde gemacht.
Aber es beantwortet auch viele Fragen ,die hier im Forum zur Fütterung und zum Impfen gestellt werden.
Ich werde es sicher auch meiner Tierärztin borgen!
L. G. Franka mit Ronja
Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich!

Max

Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Max » Fr 18. Nov 2011, 10:54

Hallo Bine,

ich fand das Buch auch sehr gut. Gab viele Denkanstöße. Manches wusste ich schon, manches durfte ich durch das Buch dazu lernen.

Viele Grüße
Susanne

Jenny

Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Jenny » Di 29. Nov 2011, 09:17

Hallo,

ich habe mir das Buch jetzt auch mal bestellt und bin schon sehr gespannt drauf.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es viele Tierärzte gibt, die nur auf den Profit aus sind. Spritze rein und
Hand aufhalten.

LG Heike

airenois
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Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von airenois » Di 29. Nov 2011, 11:47

Jenny hat geschrieben:Ich kann mir schon vorstellen, dass es viele Tierärzte gibt, die nur auf den Profit aus sind. Spritze rein und Hand aufhalten.
Da kann man leider von ausgehen. Wir haben hier in Biefeld einen TA, der hat die Spritze schon aufgezogen, bevor du zu Ende geschildert hast, was dein Hund hat... :x

LG, Nicole
Lieben Gruß Nicole & Ennox

Jenny

Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Jenny » Di 29. Nov 2011, 14:38

Hallo Nicole,

das kann ich auch bestätigen. Hier bei uns ist auch ein Tierarzt, der haut wirklich nur die Spritze rein.
Schaut weder den Hund in die Ohren, noch das Gebiss an. Geschweige denn, dass der mal das Herz abhört.
Und dann bezahlt man und bekommt keine Rechnung. :thumbdown: Wirklich schlimm.

LG Heike

Jenny

Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Jenny » Sa 10. Dez 2011, 19:12

Also, habe gerade das Buch fertig gelesen und bin wirklich erschüttert.

Wenn wir wieder einen AT haben, möchte ich auf jeden Fall auch Rohfütterung machen. Steige allerdings
noch nicht ganz durch, wie es genau funktioniert. Hoffe, ich bekomme dann von Euch Hilfestellung. :dog_unsure

Wie ist es denn bei Euch mit Entwurmung, Zeckenmitteln, jährliche Impfungen ? Wir haben unsere Jenny auch
immer, wie vom Tierarzt empfohlen entwurmt und mit Zeckenmittel versehen. Die jährlichen Impfungen haben
wir bis zu ca. 10Jahren auch gemacht. Dann nicht mehr, als es ihr danach richtig schlecht gegangen ist und wir
schon dachten, sie müsse sterben. Kann nur sagen, Gott sei Dank, hatte sie keinen großen Krankheiten bzw.
mußte keine Medikamente nehmen. Nur einmal hatte sie eine Blasenentzündung, dann haben wir vom TA,
natürlich Antibiotika bekommen. Danach hat sie dann auf einmal ihren eigenen Kot gefressen.
Wie ich jetzt im Buch gelesen habe, zerstört zuviel Antibiotika die Darmflora (man weiß es ja eigentlich) und der Hund würde eben
dann seinen Kot fressen. Ist schon komisch, als Mensch möchte man kein Antibiotika nehmen und
beim Hund haben wir nicht mal nachgefragt.

Auf jeden Fall bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben und wir werden in Zukunft mit einen neuen AT
doch einiges ändern.

LG Heike

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Susan
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Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Susan » Sa 10. Dez 2011, 20:24

Hallo Jenny,

wegen der Fütterei mach Dir mal keinen Kopf. Kauf Dir das Barf-Büchlein von Swanie Simon. Wie ich finde, hat sie das schönste Buch zum Thema geschrieben - nichts Überkandideltes drin, sondern einfach und klar.

http://www.amazon.de/BARF-Biologisch-Ar ... 3939522007

Das Ding ist seine 5 Euro echt wert und evtl. kannst Du ja noch das für Welpen dazu nehmen, wenn es nötig wird.

LG Susan


Achja, Deine anderen Fragen. Als Züchterin war ich gezwungen, die Hunde jährlich impfen zu lassen. Seit ich nicht mehr züchte, ist keiner meiner erwachsenen Hunde mehr geimpft worden. Einen Neuzugang würde ich grundimmunisieren, mit einem Jahr einmal impfen lassen und dann aufhören. Tollwutimpfung ohnehin erst mit 6 Monaten wegen der Zähne.

Wurmkuren für Welpen sind notwendig, weil im Prinzip alle Welpen verwurmt sind. Aber im erwachsenen Zustand übertreib ich es damit nicht. Meine Junghunde, die nichts mit der Zucht zu tun hatten, wurden im ersten Lebensjahr geimpft und nach Bedarf entwurmt. Man kann auch eine Kotprobe untersuchen lassen und damit die Notwendigkeit prüfen, bevor man die Chemiekeule schwingt.

Zum Thema Antibiotika hab ich noch eine ganz üble Geschichte. Eine 14 Monate alte Hündin aus meiner Zucht wurde mir zurückgebracht, weil sie angeblich eine Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz hatte und der Tierarzt geraten hatte, sie einschläfern zu lassen. Sie wurde nur mit Trockenfutter ernährt und dann wohl auch noch mit welchem von der ganz billigen Sorte. Von einem Dorf-TA zum anderen geschleppt, hatte sie jedesmal erneut Antibiotika bekommen gegen den vermeintlichen Magen- und Darminfekt.
Als sie hier ankam, war sie ein Schatten ihrer selbst und wog 17 Kilo bei mittlerer Größe. Sie stank bestialisch und es ging ihr offensichtlich richtig schlecht. Ihr war übel, sie fraß nicht richtig und hatte erbärmlich stinkenden Durchfall. Ohne Medikamente (nur frischer Rinder-Pankreas als natürlicher Enzymliferant zugefüttert) bei reiner Fütterung mit magerem Fleisch, bekam ich sie langsam wieder ans Fressen. Nach ein paar Tagen war der Geruch weg und es schien ihr insgesamt besser zu gehen. Nachdem ich mich durch die verschiedenen Fleischsorten gehangelt hatte und sie alles vertrug, hab ich angefangen, kleinste Portionen Gemüse dazu zu geben. Wenn sie nicht mit Durchfall reagierte, gabs mehr davon und nach ein paar Tagen die nächste Sorte Gemüse.
Ich habe sie dann nach ein paar Wochen an eine Freundin abgegeben, die sie genauso - nur Fleisch und Gemüse - weiterfütterte und sie sich dabei nach und nach gut weiterentwickelte. Heute ist sie gesund - durch konsequente vernünftige Fütterung hat sich der Organismus komplett allein erholt.
Nur der Geldgier der Welpenkäufer verdankt sie ihr Leben, denn die wollten sie nicht mehr haben, aber ihr Geld zurück. Ich war nur froh, den Hund wiederzuhaben und hab anfangs auch nicht gewußt, wie es ausgehen würde. Aber dieses Beispiel machte mir noch einmal ganz deutlich klar, wieviel Schaden man mit Fertigfutter anrichten kann.
Was man im Herzen trägt, kann man durch den Tod nicht verlieren. Meine geliebten Hunde!

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Uschi
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Re: Dr. Ziegler "Hunde würden länger leben,wenn..."

Beitrag von Uschi » Sa 10. Dez 2011, 22:46

Hallo Heike,

Jährliche Impfungen gehören der Vergangenheit an, außer Zwingerhusten und Leptospirose, die man aber beide nicht haben muss. Das sollte man kritisch entscheiden, wie wichtig einem diese Impfungen sind.
Die Impfungen SHP und T werden von den Impfstoffherstellern selbst alle 3 Jahre empfohlen. Eine Ausnahme ist Virbac, die schwammig alle "2-3 Jahre" empfehlen.
zum Impfen kann ich Dir folgende Lektüre noch empfehlen: http://www.amazon.de/Haustiere-impfen-m ... 3981125940

Als Zeckenschutz benutze ich für die Hunde (und mich) den Zeckenschreck
Hilft nicht zu 100 Prozent, ein paar Biester finden den Weg dann doch, aber das ist bei den chemischen Präparaten auch nicht anders.


Meine Hunde werden nicht regelmäßig entwurmt. Vor ein paar Wochen musste es aber sein. Es ging nicht anders. :dog_ohmy Ich griff zur Chemie. Bei meiner 8-jährigen Wijnta war es die erste Entwurmung seit ihrem Welpenalter. Yarosch ist 1 Jahr alt und ich hoffe, dass es nun mindestens ebenso lange dauert wie bei Wijnta, und er weiterhin verschont bleiben kann von solchen "Kuren". Nach Gabe der Wurmkur war beiden schlecht, sie haben heftig gerülpst und Yarosch hat gespuckt.
Die Würmer sind wir nun hoffentlich für lange Zeit los.



LG
Uschi
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.

Johann Wolfgang von Goethe

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