Kiwis erster Schutzdienst

Unterordnung, Fährte, Schutzdienst

Moderator: Jackson

Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Mischka » Di 25. Mai 2010, 10:11

Hallo Simona,
ich bin kein Schutzhundeexperte, vielleicht melden sich noch einige zu diesem Thema. Schutzhundeausbildung können theoretisch alle Hunderassen absolvieren. Verbreitet ist die sportliche Variante, als Spass an diesem Sport.
Die Hunde lernen über den Beutetrieb Gehorsam, werden sehr sichere und zuverlässige Begleiter. Das macht jeder in gewisser Weise schon beim Spielen mit seinem Hund, wenn es um Beute und dem "Bring" und "Aus" geht. Der Hund lernt ja nicht den Menschen zu beißen, sondern wird im Sport ausschließlich auf den Ärmel des Helfers trainiert. Das ist die Beute! Im normalen Leben wird ein ausgebildeter Schutzhund nie einen Menschen angreifen. Er reagiert nach einer solchen Ausbildung wesentlich nervenstärker auf Extremsituationen, Neues und Ungewohntes. Was neben dem sportlichen Faktor auch ein Ziel dieser Ausbildung ist.
Im Polizeihundebereich wird der Hund darauf trainiert, gezielt Menschen zu stellen, auch im Notfall anzugreifen, aber auf Befehl auch ohne zögern abzulassen. Ist der Helfer ohne seine "Montur", ist er für den Hund ein ganz normaler Mensch. Den bösen Mann gibt es nicht.
In meiner Familie leben zwei solcher Polizeihunde. Sie leben mit Kleinkind, bewegen sich wie jeder normale Familienhund und auch Mischka spielt mit ihnen ohne Probleme.
Ein im volkstümlichen Sinne "mannscharfen Hund", gibt es in meinen Augen nicht. Ich weiß nicht, wo dieser falsche Begriff herkommt. Möglicherweise aus der Ecke, wo Leute ihr Ego über ihren Hund definieren.
Das ist ein nicht handelbarer Hund, der fürchterliche Erfahrungen machen musste, gar nicht oder falsch erzogen wurde.
Liebe Grüsse
Mischka
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon GabyP » Di 25. Mai 2010, 12:56

Hallo,

meine Interpretation von Simonas Aussagen:
Der von ihr genannte Hund biß einfach zu, was auch immer ihm da in die Quere kam. Er wurde nicht SchH/VPG ausgebildet, um ihn nicht "noch schärfer" zu machen.

Das ist natürlich Quatsch - Simona hat ganz recht: vielleicht wäre mit einer ordentlichen VPG-Ausbildung das Problem nicht entstanden/verringert worden.

Viele Grüße
GabyP
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Eddis » Mi 26. Mai 2010, 09:13

Uschi hat geschrieben:ich muss ehrlich sagen, dass ich immer noch nicht ganz verstehe, was Du eigentlich meinst. Jetzt noch weniger. Wie, wie normal einen großen Hund trainiert?


Hi Uschi, der Kleine wurde mit einem Sack trainiert und erst viel später mit einem Beißarm. Er schnappte also unten in die Hosen und natürlich auch in den Beißarm, wenn einer vorhanden war und er ran kam. Der Sack wäre nicht nötig gewesen, mein Hund war schon triebig genug, auch wenn er nur ein kleiner Welsh war. Der Welsh-Terrier ist kein Schutzhund, es gibt keine Arbeitslinie in diesem Sinne.

Sir Eddis Vater ist ein ausgebildeter Polizeihund, welcher in Hamburg seinen Dienst tut. Auch er stammt aus einer reinen Schönheitslinie. Den Vergleich mit meinem Welsh habe ich herangezogen, weil ich davon überzeugt bin, daß man jeden Hund im Jugendalter auf den Beißarm trainieren kann. Egal ob Arbeitslinie oder aus Schönheitszucht. Bei manchen Hunden macht es eben mehr Mühe.
Lieber Gruß Simona mit Sir Eddi
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Simone » So 25. Jul 2010, 22:52

hallo,
ich habe jetzt mal eine andere frage. ich möchte ja mit hermann vpg machen, wann fange ich an????
grüßle simone
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Konny » Mo 26. Jul 2010, 15:11

Hy Simone

Wie alt ist Hermann jetzt?
Unterordung fange ich im Babyalter schon an, sowie Triebaufbau.
Genauso das Fährten wird auch schon von Babyalter an gemacht.
Schutzdienstca. 4-6 Wochen, nachdem der Zahnwechsel vollzogen worden ist, damit die Zähne sich noch richtig festigen können. Ebenso zu diesem Zeitpunkt das Apportieren.
Springen erst nach HD- Röntgen.

Gruss Konny
Der Weg wächst im Gehen unter Deinen Füssen.
Auf wunderbare Weise entfaltet sich die Reise mit dem nächsten Schritt.
Frieder Gutscher

Boyar-vom-Drachenhort.de.tl
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Simone » Mo 26. Jul 2010, 15:28

hallo konny,
danke für die auskunft, hermann ist erst 10 wochen, uo machen wir schon ein wenig, da er sehr verfressen ist, kann ich schon sehr gut mit ihm sitz und platz und schau trainieren. ok zahnwechsel wird wohl noch dauern, und das mit dem springen ist klar.
danke nochmals
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Jackson » Mo 26. Jul 2010, 15:40

Hallo Simone,

mit Zerrspielen kannst Du zu Hause schon beginnen. Aber nicht in der Zeit des Zahnwechsels, oder nur ganz vorsichtig, damit Hermann keine falschen Verknüpfungen macht. Nach dem Zahnwechsel müssen sich die Zähne im Zahnfach erst festigen, also muss man auch hier noch vorsichtig sein. Beißen sollte für den Hund niemals schmerzhaft sein. Schutzdienst im Verein könnt Ihr ab ca. 1 Jahr ins Auge fassen.

In der U'ordnung kann man nicht zu früh beginnen, wenn Ihr dem Hundealter entsprechend trainiert. Früh übt sich........

und in der Fährte gibt es sowieso keinen zu frühen Übungsbeginn. Mit ganz kleinen Futterfährten beginnen und dann ganz langsam steigern.

Viel Spaß in der Ausbildung
Annette
www.porter-vom-solscheid.de
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Re: Kiwis erster Schutzdienst

Beitragvon Simone » Mo 26. Jul 2010, 15:51

Danke Annette,
nein mit dem zerspiel paße ich noch sehr auf, vorallem muß ich da auf unsere Lotte achten,, die denkt manchmal sie könnte schon mit Hermann richtig zerren. UO wie gesagt mache ich schon seit 2 Wochen, Sitz und Platz klappt auch schon schön, und wenn er mich anschaut bekommt er auch direkt eine Belohnung.
Fährte, das findet er Klasse , wenn ich ihm eine Futterstrecke auslege, naja eben ein halber Solscheider :dog_biggrin
Grüße
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