Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Themen rund um das Zuchtwesen
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lutz
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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von lutz » Di 5. Jun 2018, 09:47

Hallo Bettina und AT.Freunde,

Du schreibst "Foren haben ausgedient", dem möchte ich aus eigener Erfahrung widersprechen.

Ganz sicher wird unser Forum noch von zahlreichen Besuchern aufgesucht die sich fachlich informieren wollen auch wenn diese hier selbst nichts schreiben.
Und unser Forum beinhaltet Informationen über den Airedaleterrier wie Du in Deutschland sicher kein Zweites findest. Auch deshalb finde ich es schade dass nicht alle Rubriken, gerade auch die fachlichen wie "Zucht" für einen "Nurleser" nicht zugänglich sind. Obwohl mir schon bekannt ist dass ein Forum im Wesentlichen von Leuten lebt die sich auch trauen zu schreiben könnte ich mir durchaus vorstellen dass so mancher reine Leser später nachdem er sich eingelesen hat oder praktische Erfahrungen mit einem Airedale gewonnen hat, dann doch noch irgendwann schreibt.
Was überholt ist sind die reinen Laberforen, das können Twitter und Facebook sicher viel besser und kein Forum kann da mithalten.
Aber Fachforen laufen im Allgemeinen immer noch gut wenn sie etwas bieten was man bei FB und Twitter nicht bekommt.

Ich selbst bin seit 5 Jahren in einem Motorforum über meinen SUV von MB. Da kann ich nur sagen das Forum brummt und da ich aus der Branche komme, 25 Jahre ein G-Modell gefahren habe und im meinen inzwischen 4. GlC bekomme, kann ich da ganz gut mitmischen und meinen Senf dazu beitragen.
Das ist das zweite Forum in dem ich mich außer beim Airedaleforum angemeldet habe.

Das dritte ist ein Forum über Koi-Fische. Angefangen bin ich vor über 30 Jahren mit Goldfischen aber dann kamen die Koi die mich aufgrund der Vielfalt der Farben und Zuchtlinien fasziniert hatten. Diese Fische habe ich jetzt schon fast 20 Jahre und habe anfangs im wahrsten Sinne des Wortes eine Menge Lehrgeld bezahlen müssen. Fast genau so lange, 20 Jahre, lese ich in diesem Forum und habe allein dadurch eine Menge gelernt und viel Geld gespart denn es ist nicht gerade ein ganz billiges Hobby das einiges an Fachwissen fordert wenn man nicht arm werden will oder aufgibt. Inzwischen habe ich einen stabilen Bestand den ich ich so pflege dass ich seit Jahren schon keine Verluste mehr gehabt habe. Das habe ich nicht zuletzt diesem Koi-Forum zu verdanken. Da wird auch mal in einer eigenen Rubrik dafür gelabert, aber 95% des Foreninhaltes sind Fachinformationen und das Forum läuft wirklich super.
Hier hat mich die Menge an Fachwissen wirklicher Profis anfangs so beeindruckt und fast erschlagen, dass ich mich die ersten Jahre einfach nicht getraut habe hier mitreden zu (können) wollen. Inzwischen habe ich diese Phase aber überwunden auch wenn ich nicht das gleiche Wissen wie Mikrobiologen, Tierärzte und Importeure von Japankois habe um in Einzelheiten mithalten zu können. Lernen tue ich dort nach wie vor durch lesen und das ist dort für mich auch o.K. ohne selbst viel zu schreiben.

Also das sind jetzt meine Erfahrungen mit Fachforen die mit Sicherheit noch weiter existieren werden wenn FB und Twitter schon durch diadigitale Entwicklung überholt sind.
Das Airedaleforum war auch schon einmal ein hochinteressante Fachforum mit viel Hintergrundwissen, Tips und Ratschlägen von denen aber heute nur noch gezehrt werden kann wenn ein Airedaleinteressent sich als Neueinsteiger mal die Mühe macht (wenn er darauf stösst) mal die alten Beiträge zu durchwühlen.
Es hätte sicher nicht so weit kommen wenn man rechtzeitig das Ruder herumgeworfen und sich wieder mehr auf fachliche, allgemein zugängliche Informationen, beschränkt hätte, dass das Airedaleforum soweit auf sein heutiges Niveau herabgesunken ist dass nur noch Smalltalk zählt und das können andere Soziale Medien eben besser als ein Forum.

Ich bin ehrlich gesagt ja eigentlich ein Optimist aber ob man in dieser Qualität, wie man sie einmal hatte, mit dem Forum da wieder anschließen kann wo man mal war?
Dafür schätze ich mal sind wir ohne frisches Blut von Airedaleprofis und echten Liebhabern kaum in der Lage wenn es keine zündenden Ideen dafür gibt. Mir fällt dazu eigentlich nur ein als erstes mal den Zugang zum Forum zu erleichtern und nicht von vornherein soviel formelle Steine in den Weg zu legen die keinen praktischen Nährwert haben oder Neueinsteiger durch anmuffeln zu vergrätzen. Etwas mehr Langmut und Geduld bei einem fragwürdigen Beitrag, was das noch wird, kann manchmal nicht schaden, bevor man in die Tasten haut.

Es muss etwas Interessantes los sein im Forum was die Leute zum Lesen bringt, frischer Wind und Leben in die Bude aber kein allgemeines Gejammer!
Thema Kritik! Auch muss es wieder möglich sein falsch liegenden Airedalehaltern, fragwürdigen Züchtern, schlechten Tierärzten und dem abgehobenen KfT auf den Schlips zu treten wenn dort etwas schief läuft, und die Administration nicht vor jeder Kritik ins Mauseloch kriecht und sich lieber über Trolle im Forum beschwert die sich nur bei allgemeiner Laberei und wohl kaum bei Fachinformationen breit machen können.

Viele Grüße von lutz mit Greta
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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von Lena » Di 5. Jun 2018, 11:30

Hallo Lutz,

und was soll deiner Meinung nach das "Interessante" sein, daß dieses Forum wieder auf dei Beine bringt?
Die Sach- und Fachthemen sind alle schon beschrieben, da gibt es nichts Neues zu berichten. Man könnte natürlich die alten Themen immer wieder durchkauen, nur, wen interessiert das?

Ich bin ja auch noch in anderen Hundeforen unterwegs; und da läuft es! Dort gibt es eben mehrere Unterformen, teils werden sachliche Themen, oder gesundheitliche Probleme oder Verhaltensprobleme behandelt.

Aber! Es gibt auch die Möglichkeit über ganz banale Blabla-Themen zu schreiben und zu diskutieren. Und diese Foren sind alle gut besucht, Leerzeiten gibt es dort nicht.
Solange du hier sowas blockst, vergeht den Usern die Lust überhaupt noch irgendwas zu schreiben, aus Angst davor, angeblafft zu werden.


LG Lena

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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von lutz » Di 5. Jun 2018, 13:16

Hallo Lena,

dazu fällt mir nur der Song von "pur" ein:
"Lena, Du hast es oft nicht leicht, wenn ich am Boden liege erzählst Du mir dass ich fliege!"

So ganz richtig scheinst Du mich ja nun wirklich nicht verstanden zu haben.

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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von Lena » Di 5. Jun 2018, 15:48

Siehst du Lutz, das meine ich. :dog_rolleyes
Dann mach in deinem Sinne weiter und wundere dich warum hier tote Hose ist.

Wenn ich in einem Forum lese, möchte ich auch Alltagsgeschichten der User und ihrer Hunde lesen.
Mich interessieren die anatomischen Seitenverhältnisse des Hundes z.B. überhaupt nicht, ich möchte wissen wie man in bestimmten Alltagssituationen regieren soll und möchte das auch hier fragen und schreiben dürfen. Und zwar ohne von dir zusammengestaucht zu werden.

Was mach ich z. B., wie mir vor kurzem passiert, wenn uns im Feld vier herrenlose, auf Krawall gebürstete Hunde entgegenkommen? Sowas interessiert mich und nicht dieses Uraltgewäsch.

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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von lutz » Di 5. Jun 2018, 18:36

Hallo Lena,

doch die anatomischen Seitenverhältnisse eines Hundes sind hochinteressant. Da gibt es z.B. ein ganzes Buch, erschienen im Kinos-Verlag von Eric H.W. Aldington/Friederun Stockmann: "Der Körperbau des Hundes" entstanden aus dem ursprünglichem Vorläuferbuch: "Das Laufwerk des Hundes". Solltest Du Dir mal durchlesen denn daraus erfährt man dass ein reiner Laufhund wie z.B. der Deutsche Schäferhund, wie auch die meisten Hunderassen, ein Verhältnis von Körperlänge zu Widerristhöhe von 10 zu 9 hat und damit auch richtig längere Strecken laufen kann, während der Airedale ein Verhältnis von 10 zu 10 Länge x Höhe hat, und mit dieser quadratischen Erscheinung besser für schnelle Wendungen auf kurzer Distanz für die Jagd auf Raubzeug geeignet ist.
Frei übersetzt kann man da den Allradantrieb als Allroundhund beim Airedale herauslesen, und wie es mir auch meine Greta an der Leine fast täglich in der Stadt bei Katzensichtung täglich zeigt: Die Kraft des Airedales kommt aus der Hinterhand. Die Verfasser schreiben: "Die sachgerechte Beurteilung eines Hundes, gleich welcher Rasse, ist nicht nur der wichtigste, sondern auch der einzige Weg der zu körperlicher und psychischer Gesundheitszustand führt, gleich ob sie Verwendung als Familien-oder Gebrauchshund finden."
Also ich finde dieses "Uraltgewäsch" schon interessant und ich denke da wird es auch noch andere Airedaleliebhaber geben die gerne wissen würden warum sein Hund gerade diese, im Gegensatz zu anderen Hunden, quadratisch gezüchtete "Seitenlinie" hat. Der kurze Körperbau mit seinen für einen Terrier hohen Beinen entspricht dem ursprünglichem Verwendungszweck als "Waterside-Terrier" im Uferbereich für die Otternjagd um sich "auf dem Teller drehen" zu können.

Das interessiert mich zum Beispiel viel mehr als wenn vier "wildgewordene" Hunde auf mich zustürmen. Aber warum aber sollte ich Dich zusammenstauchen wenn Du damit Probleme hast so lange Du mir nicht nebenbei erzählen willst wie Dir die Torte gestern Nachmittag geschmeckt hat? Immer kommen lassen die Hunde und sich gelassen und ruhig weiter bewegen. Ich bin bisher wenigstens noch niemals richtig ,bis auf ein paar Schrammen, von einem Hund gebissen worden und habe dabei mit meinem Joker schon so manchen Hundekampf "handgreiflich", manchmal auch mit brachialer Gewalt, trennen müssen. Wenn wir nicht gerade Hochsommer hatten habe ich später auch immer noch Zugriffshandschuhe der amerikanischen Polizei mit stichfestem Kevlargewebe mitgeführt denn Joker war das mit ca. 5 Jahren ziemlich egal ob er sich mit einem Rottweiler oder Akita -Inu anlegte wenn der ihm nicht den nötigen Respekt erwies den er meinte als Revierkönig verdient zu haben.
Aber auch da habe ich noch einen ganz heißen Tipp für Dich wenn Du Dich zu sehr ängstigt. Versuche an das Buch "Gefährliche Hunde" aus dem Polizeihundverlag heranzukommen.Dort wird Dir auch bildlich ziemlich drastisch gezeigt wie man mit gefährlichen Hunden fertig wird. Ist aber nicht gerade eine passende Lektüre in einem normalen Hundeforum dafür sollte man schon ein dickeres Fell mitbringen. Seit ich Greta habe kann ich aber meine Zugriffshandschuh zu Hause lassen da sie sich so gut wie mit jedem Hund verträgt und auch den richtigen Riecher für Stinkpilze hat um die sie einen Bogen macht.

Viele Grüße von lutz mit Greta
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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von Lena » Di 5. Jun 2018, 19:09

Mein lieber Lutz,
ich ängstige mich überhaupt nicht. Ich habe nur keine Lust, mir Käthe, durch unnütze Beissereien versauen zu lassen.
Das Problem habe ich übrigens gelöst, indem ich die angreifende Hündin zusammengetreten habe, sodaß sich die restlichen drei Hunde vom Acker gemacht haben.
Von Tortenschlachten habe ich hier im Forum noch nie was gelesen und auch nichts geschrieben.

Ich fände es aber schon wichtig, wenn Hundehalter auch wüßten wie man z.B. kämpfende Hunde trennt. Die meisten stehen bei Beissereien wie Salzsäuren erstarrt und lassen die Hunde agieren.
Auch solche Themen gehören in ein Hundeforum, das fällt nämlich unter Verhaltensweise der Hunde. :dog_wink

LG Lena

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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von Bavaria » Mi 6. Jun 2018, 05:14

Guten Morgen Ihr Lieben,
lutz hat geschrieben:Die Kraft des Airedales kommt aus der Hinterhand. Die Verfasser schreiben: "Die sachgerechte Beurteilung eines Hundes, gleich welcher Rasse, ist nicht nur der wichtigste, sondern auch der einzige Weg der zu körperlicher und psychischer Gesundheitszustand führt, gleich ob sie Verwendung als Familien-oder Gebrauchshund finden."
Stimmt.... sollte jedenfalls so sein.
Gerade beim AT fällt mir aber immer öfter auf, daß die Hunde eben nicht gut gewinkelt sind und viele Züchter genau das vernachlässigen. Ich will auch klar sagen, daß es mir bei Winkelungen & Gangwerk eben nicht um " Schönheit" im Ausstellungssinn geht, sondern vorallem um die Gesunderhaltung, denn eine schlechte Winkelung führt über kurz oder lang zu Überbelastung der Bänder , Gelenke und zu Haltungsschäden, damit über kurz oder lang zu Abnutzung und Verschleiß. Oftmals höre ich jedoch: sowohl im Leistungsbereich (.." ist egal, der beißt gut!" ) oder im Ausstellungsbereich (..." toupieren wir noch etwas hoch, dann sieht man es nicht!") Ich finde die funktionelle Anatomie nicht nur schön, sondern vorallem im Hinblick auf die Gesundheit super wichtig! Und nichts ist schöner, als ein Hund mit einem tollen Gangwerk, find ich sehr schade, daß da nicht so viel Wert drauf gelegt wird.

Lena hat geschrieben: Das Problem habe ich übrigens gelöst, indem ich die angreifende Hündin zusammengetreten habe, sodaß sich die restlichen drei Hunde vom Acker gemacht haben.

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LG Lena
Mach ich genau so! :herz
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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von lutz » Mi 6. Jun 2018, 06:19

Hallo Lena und Bavaria,

also Hunde "zusammentreten" hört sich nicht nur schlecht an sondern sollte man lieber grundsätzlich nicht. Ich habe noch nie nach einem Hund getreten. Wenn man da ab einer gewissen Hundegröße an den richtigen kommt, und dazu noch Pech hat, sind die Beinarterien mal schnell kaputt weil die Zähne eines größeren Hundes wie dem Airedale meist schneller sind als ein zutretendes Bein. Ich versuche bei sich ineinander verbissenen Hunden oder ähnlichen Situationen immer zuerst denen das Halsband zuzudrehen dass denen die Luft wegbleibt und die Zähne nicht an mich herankommen. Mit einem dickeren Stock oder Regenschirm (Knirps) zwischen Hals und Halsband geht das zudrehen des Halsbandes sogar ziemlich mühelos.
Joker hat sich nicht treten lassen. Die die es probiert hatten, wie z.B. ein Jogger, der vollkommen überflüssig Angst vor Hunden hatte und mal vorbeugend zugetreten hatte, haben es alle bitter bereut.
In dem Fall musste aufgrund einer Anzeige die Behörde dem guten Mann klar machen dass auch ein Hund das Recht auf Selbstverteidigung hat genau so wie er einen Angriff auf den Hundehalter verhindern darf.
Joker hatten vorher Jogger nie interessiert aber danach hat es mich schon einige Mühe gekostet ihm das Misstrauen gegenüber Läufern wieder abzugewöhnen.

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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von Bavaria » Mi 6. Jun 2018, 06:34

lutz hat geschrieben: Joker hat sich nicht treten lassen. Die die es probiert hatten, wie z.B. ein Jogger, der vollkommen überflüssig Angst vor Hunden hatte und mal vorbeugend zugetreten hatte, haben es alle bitter bereut.


Viele Grüße von lutz mit Greta
Glaub mir Lutz, es funktioniert und ich bin garantiert schneller als der Hund, bis datoist kein fremder Hund an meine Hunde rangekommen, wenn ich das nicht wollte und i.R. hatte der Angreifer ne Lektion für`s Leben. Ich habe lange genug Hunde, um zu wissen, wie und wo man die gezielt stoppt und die gehen nach Hause! Soph z.B. hatte eine sehr eigenwillige Art Angreifer auf`s Rudel zu stoppen, ohne zu Beißen, die hatdie in Brustkorbhöhe gerammt und da sind einige Hunde umgefallen, wie ein nasser Sack, weil ihnen die Luft wegblieb. Und es gibt am Hund genug Stellen, die ihn sofort stoppen, auch Deinen Joker :) - ieinem unerfahrenen Jogger würde ich auch nicht empfehlen einen Hund zu treten, daß funktioniert nicht.
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Re: Bald wieder ein Airedale - nur woher?

Beitrag von lutz » Mi 6. Jun 2018, 06:51

Hallo Bine,

da wäre ich aber vorsichtig. Auch bei deinen Beinen ist das Reaktionsvermögen eines Hundes der wie der AT auf Raubzeugvernichtung gezüchtet wurde um ein vielfaches höher als Dein eigenes.
Ansonsten hast du recht es gibt durchaus Regionen am Hundekörper (beim Dobermann z.B. die Ohren, deshalb wurden sie wie auch bei anderen Gebrauchshunden, kupiert), wo der sehr empfindlich ist. Im Notfall kann kann man das mit entsprechenden Griffen ausnutzen.

Betr. Winkelungen: Es gab mal eine Diskussion um die Länge des Oberarms an den Vorderläufen des Airedale. Dadurch wird die Winkelung der Vorderläufe beeinflusst wieweit die Vorderläufe unter dem Körper stehen.
Da hieß es dann dass es einen europäischen und einen englischen Airedaletyp gäbe. Inzwischen ist man aber wieder beim ursprünglichen Original-Laufwerk gelandet.
Es gibt eben auch Sachen die man nicht "verbessern " sollte.

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