Zeckensaison eröffnet!...

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Regine
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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Regine » Di 30. Apr 2013, 21:54

Hi Andrea,
ich denk da ist was dran . Vielleicht liegt es an der Ernährung vielleicht an den Ausdünstungen, dem Schweiß , wer weiß.
Woran ich aber nicht glaube, ist an Bernsteinketten... weder beim Zahnen noch beim Zeckenschutz...
Aber das ist Glaubenssache...
LG Regine
Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen,
die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.

Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amerikanischer Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

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Uschi
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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Uschi » Di 30. Apr 2013, 21:57

Hallo Andrea,
Empisandrea hat geschrieben:Kann es sein, dass einige Tiere mehr von Zecken geplagt sind, als andere?
ja, das sehe ich auch so. Unsere erste Hündin war ein wahrer Zeckenmagnet und das trotz regelmäßiger Frontline-Applikation. :crazy:


Wijnta hat schon auch ein paar Zecken. Yarosch wiederum zieht mehr von diesen Biestern an. Aber diese Menge, wie sie unsere Sina immer hatte, erreichen beide zusammen in drei Jahren nicht, und das mit "nur" Kokosöl (oder auch mal garnichts, wenn ich es vergesse. :dog_wacko ).


Mit Bernsteinketten habe ich keine Erfahrung.



LG
Uschi
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Bine

Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Bine » Mi 1. Mai 2013, 05:50

Guten Morgen,
Zecken ( und auch Flöhe und Mücken) suchen sich Ihre Opfer durch Geruch, Wärme und Co² Ausstoss, wenn alles paßt, dann auf " ihn" mit Gebrüll.
Wer also Zecken wirkungsvoll bekämpfen und ein Einbeissen verhindern will, muß den Geruch verändern, um die Viehcher zu "verwirren.
Der CO² Ausstoß und die Körperwärme ist ja nicht beeinflußbar.
Da ich Gegner der Spot-ons bin, nachdem ich gesehen habe, wie manche Hunde darauf reagieren und in den Jahren auch die Langzeitnebenwirkungen sehen durfte, glaube ich die Mähr von harmlos nicht mehr. Das letzte Mal wurde mir auch von einem Tierarzt dringend zum Spot-on geraten, da kam auch die Nummer mit dem Einlagern in der Fettschicht und wie harmlos das sei. Meine Frage, warum man das dann so oft draufmachen muß, obwohl das nicht "verstoffwechselt" wird ( der Chip beim Hund wird auch nicht verstoffwechselt, deshalb brauchen die nur einen im Leben :dog_biggrin ) und angeblich in der Fettschicht verbleibt, wollte /konnte er nicht beantworten. Wo also sind die Inhaltsstoffe nach 3 Monaten? Na klar werden die Nervengifte langsam aus dem Fett wieder abgebaut und logisch, daß die Langzeitschäden nicht sofort sichtbar sind. Und das TÄ zu Spot-on raten, kann ich Ihnen nicht mal übelnehmen, mittlerweile besteht der Großteil Ihres Einkommens aus Impfung, Entwurmung, Futterverkauf und Spot-on Verkauf und das sind sichere, wiederkehrende Einnahmequellen mit einer Bindungsfunktion.
Ich füttere einfach täglich Grünfutter ( und verwende eh Kokosöl nach dem Trimmen zur Pflege des Fells), daß ist nicht nur dem ursprünglichen Mageninhalt der Beutetiere sehr ähnlich und damit optimal von unseren Hunden zu verdauen, es enthält sämtliche Vitamine, Mineralien, Gerbstoffe, die ein Hund braucht. Die positiven Auswirkungen seh ich, sobald ich endlich wieder von Kühl- und Trockenware auf Wiesen-Shopping umsteigen kann, da laden meine Lieben wieder die Batterie vom Winter richtig auf. Und jeder wird bestätigen, welch positive Wirkung das auf die Hunde hat, nicht nur in der Optik ( Fellfarbe und-Qualität), Verdauung, Bänder und Muskeln. Bärlauch zum Beispiel fressen wirklich die Bären nach dem Winterschlaf, um ihre arg beanspruchten Organe ( Leber, Niere) zu entgiften, wirkt bei unseren Hunden genauso, mal ein Blatt im Mixer mit einem Tropfen Öl und einen schxxx Löwenzahn findet wirklich jeder Depp an einem nicht "bepiselten" Ort oder auf dem heimischen Rasen. 1 Löwenzahn mit Wurzel und etwas Öl pro Tag gemixt und der Hund hat alle! Zusatzstoffe und Vitamine, die er braucht.
Angenehmer Nebeneffekt ist eben auch, durch die Kräuter die Schweißzusammensetzung und der Körpergeruch sich derart ändert, daß die Zecken den Hund nicht mehr als "Beutetier" erkennen. So simple ist das und das Allerübelste: niemand verdient daran nur einen Cent, vielleicht ist es deshalb mittlerweile so unpopulär : nur was richtig was kostet ist auch richtig gut. happy_02
Aber jeder mag nach seiner Fasson glücklich werden....
LG Bine

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lutz
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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von lutz » Mi 1. Mai 2013, 17:30

Hallo Bine, Uschi und AT-Freunde,

so ist es, jeder ist für sich und seinen ihm anvertrauten Hund selbst verantwortlich und Gegner von irgendwas bin ich schon gar nicht.
Aber jeder der seinen Hund mit wirkungslosen Zeug behandelt oder ihm Zaubermittel wie Bernsteinketten oder Magneten umhängt braucht sich denn nicht darüber zu beschweren wenn sein Hund von Borreliose, Babesiose oder weiteren von Zecken übertragenen Krankheiten befallen wird.
Stiftung Warentest hatte hier schon vor Jahren festgestellt was hilft und was nicht.
Andersherum geht derjenige der seinen Hund mit einem wirkungsvollen Spot-on-Präparat oder Zeckenhalsband versieht das Risiko ein das dieser später eventuell unter bisher nicht bekannten oder noch nicht erkannten Langzeitfolgen für den Organismus leidet, auch wenn dieses von den Tierärzten bestritten wird.
Ich mache es mir hier aber zu einfach wenn ich ausrechne was ein Hund denn so im Laufe eines 10jährigen Hundelebens an Medikamenten (Spot-on-Präparate) gegen Zecken und Co. als gesammelte "Giftmenge" verarbeiten muss und diesen Wert in den Raum stelle um die Gefährlichkeit zu beweisen. Die Dosis macht das Gift und über die Jahre verteilt wird sie vom Hund eventuell wahrscheinlich auch ganz einfach ungefährlich für den Hund verstoffwechselt.

Genau so gut könnte ich es ja auch einmal versuchen mit Hilfe eines Dreisatzes auszurechnen wie lange es dauert wenn eine Pizza die im Ofen 15 Minuten braucht diese bei Zimmertemperatur braucht bis sie knusprig ist.

Auch die gesamte in einem Hundeleben gefütterte Menge von Knoblauch oder selbst Karotten würden von ihren Inhaltsstoffen sicher tödlich sein wenn sie auf einmal in den Stoffwechsel kommen.
Genau wie wir bei so harmlosen Sachen wie Aspirintabletten sicherlich einen Magendurchbruch bekommen werden wenn wir die Anzahl Tabletten mit einem mal schlucken würden die wir über mehrere Jahre verteilt genommen haben.

@Uschi: Da Zecken sich meist nur unterhalb der Kniehöhe eines Menschen aufhalten und nur ganz selten mal bis Hüfthöhe im Buschwerk klettern brauch man sich als Mensch nicht mit irgendwelchem Zeug einzuschmieren wenn man den Unterkörper durch geschlossene Kleidung geschützt hat. Eine Zecke ist keine Malariamücke die einen auch im Gesicht stechen kann. Das sieht beim Hund der da durch das hohe Gras streift eben ganz anders als Angriffsfläche und Opfer für die Viecher aus.

Ich kenne wenigstens Hundebesitzer die wirklich schon jahrelang ihre inzwischen schon alten Hunde mit Spot-on-Präparaten geschützt haben und deren Hunde keine Anzeichen irgendwelcher Krankheiten erkennen lassen genau so gut wie ich Hundehalter kenne deren Hunde an einfach zu sät erkannter Borreliose gestorben sind.
Dieser Gefahr will ich auch ins Auge sehen und etwas dagegen tun. Auch hier im Forum wurde schon von einigen Fällen berichtet und ich erinnere mich gut an einen Bericht des verstorbenen "Pio2" (Günter) dessen Hund "Winston" sich da da eine von den Zecken übertragbare Krankheit eingefangen hatte die aber noch gerade rechtzeitig erkannt wurde und noch erfolgreich ohne Folgeschäden mit den richtigen Antibiotika behandelt werden konnte. Dieses geschah sogar im Spätherbst kurz vor dem Winter in SH also im " kalten hohen Norden". Daraufhin bekam Winston dann nicht mehr nur im Frühjahr, Sommer und Herbst sein Spot-on-Zeckenpräparat sondern auch durch den Winter weil Günter so etwas nicht noch einmal haben wollte.
Hundehalter deren Hund schon einmal von solch einer durch Zecken übertragene Krankheit befallen waren nahmen daraufhin, zumindest dann beim nächsten Hund, wirksame Spot-on -Präparate oder ein Scalibor-Hundehalsband.

Das Schlimmste was man machen kann ist jedenfalls einfach den Kopf in den Sand stecken und nichts tun. Jeder sollte sich gut informieren und nach bestem Wissen und Gewissen eine eigene Meinung über Nutzen und Risiken der verschiedenen Zecken- Prophylaxen bilden und sich darüber im Klaren sein dass er sich dann auch nirgends beschweren kann wenn etwas nicht funktioniert hat.

Viele Grüße von lutz mit Greta
Die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Hund ist heilig,
was die Natur vereint hat, soll keine Frau trennen.

Bine

Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Bine » Mi 1. Mai 2013, 18:57

lutz hat geschrieben:
Ich kenne wenigstens Hundebesitzer die wirklich schon jahrelang ihre inzwischen schon alten Hunde mit Spot-on-Präparaten geschützt haben und deren Hunde keine Anzeichen irgendwelcher Krankheiten erkennen lassen genau so gut wie ich Hundehalter kenne deren Hunde an einfach zu sät erkannter Borreliose gestorben sind


Viele Grüße von lutz mit Greta
Ich kenn einige Raucher, die 100 geworden sind, trotzdem gilt Rauchen gemeinhin als ungesund.... ich hatte 1x in all den Jahren bei einem Hund Borreliose, im Januar genau 4 Tage nach der Borrelioseimpfung, die damals frisch auf dem Markt war, Zecken gabs bei 1,5m Schnee damals keine.
Egal, auch die neuen Spot ons, wie activyl® tick plus scheinen nach Studium des Waschzettels "sehr gesund" zu sein, wenn Zuchttiere besser nicht damit behandelt werden sollen, weil die Totgeburtenrate steigt und ich in den ersten 48 h Stunden wenig körperlichen Kontakt zu meinem Hund pflegen soll?! Meine Hunde sind Couchpotatosund ich liege daneben oder obendrauf....und ich gedenke das nicht zu ändern. Hier ein paar Meinungen zum Thema Exspot , beispielhaft für all die netten harmlosen Spot-ons und ich empfehle hier gern Dr.Schrader zum Thema zu lesen.
Aber es mag jeder selber entscheiden, was er in und auf seinen Hund kippt, ich bin es müde gebetsartig ständig das selber zu wiederholen, Leber & Niere meiner Hunde sind mir heilig, die haben nämlich auch so genug zu tun.
LG Bine

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Teddy01
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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Teddy01 » Mi 1. Mai 2013, 19:18

Hallo ihr Lieben,

mir stellt sich bei diesen ganzen Mittelchen die Frage: Wenn das in dem Fall gelten würde:
lutz hat geschrieben: Die Dosis macht das Gift
.

Warum steht dann folgendes im Beipackzettel von z.B. Advantix:
Beipackzettel Advantix hat geschrieben:Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Der Kontakt zwischen dem Tierarzneimittel und Haut, Augen, oder Mund ist zu vermeiden.
Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen.
Nach der Anwendung die Hände gründlich waschen.
Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut diese unverzüglich mit Wasser und Seife waschen.
[...]
Behandelte Hunde sollten insbesondere von Kindern nicht angefasst werden, solange die Applikationsstelle nicht getrocknet ist.
Dies kann z.B. erreicht werden, wenn die Behandlung am Abend erfolgt. Einem frisch behandelten Hund sollte nicht erlaubt werden beim Besitzer, insbeson
dere bei Kindern, zu schlafen.
So, und WO macht man dem Hund dieses Zeug drauf???? Auf die HAUT!!! Mehr sag ich dazu nicht, zumal man beim Mensch sagen wir mal durchschnittlich 70kg rechnen kann und beim Hund???? Nur mal so

Viele Grüße
Raquel
"Ein Tierfreund zu sein, gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens."(Richard Wagner)

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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Uschi » Mi 1. Mai 2013, 19:31

Hallo Lutz,
lutz hat geschrieben:brauch man sich als Mensch nicht mit irgendwelchem Zeug einzuschmieren wenn man den Unterkörper durch geschlossene Kleidung geschützt hat. Eine Zecke ist keine Malariamücke die einen auch im Gesicht stechen kann.
eine Malariamücke ist die Zecke nicht, Flügel hat sie auch keine. Aber sie kann sehr vorsichtig krabbeln, sodass man sie oft nicht spürt. Sie sucht lange am Körper, bis sie eine geeignete Stelle gefunden hat.

So sitzen sie sehr gerne im Genick, unter den Achseln, auch auf Augenlidern von Kindern habe ich sie schon ihrer Mahlzeit frönen sehen. Ich hatte mal 5 Zecken sitzen, am Oberkörper, nachdem ich meinen Hund ins Auto geladen hatte.

Zwischen die Zehen geraten sie auch, auch wenn man feste Schuhe bis über die Knöchel anhat.


Sei Dir also nicht so sicher.


LG
Uschi
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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von lutz » Do 2. Mai 2013, 08:11

Hallo AT-Freunde,

ich sehe da beim Hund bzgl. Zeckenschutz durch Spot-on-Präparate nicht nur selektiv Leber und Nieren sondern den ganzen Hund.
Aber eine Borrelioseimpfung würde ich sowieso niemals durchführen lassen da hier unbedingt vorher sichergestellt werden muss dass der Hund nicht schon mit Borrelien in Kontakt gekommen ist.Sonst erkrankt er nämlich durch eine Impfung daran wenn er nicht vor der Impfung vorsorglich mit entsprechenden Antibiotika behandelt wurde, und zwar auch dann wenn er keine Anzeichen einer Erkrankung gezeigt hat. Außerdem gibt es bei den Borrelioseimpfungen noch andere Nebenwirkungen.
Was nützt mir eine unbelastete Leber oder Niere wenn sich der Hund Borreliose, FSME,Anaplasmose,Ehlichiose,Hepatozoonose oder Babesiose schwer erkrankt oder daran stirbt wobei oftmals die nur schwer feststellbaren Diagnosen von den normalen Tierärzten gar nicht gestellt werden.
Es heißt im übrigen das Permethrin zwar von der WHO als sehr gering toxisch beschrieben wird aber es heißt ausdrücklich:
Für Säugetiere ist der Wirkstoff bei äußerlicher Anwendung gut verträglich da er NICHT in den Blutkreislauf gelangt, wodurch eine BELASTUNG INNERER ORGANE vermieden wird.
Sachgemäß äußerlich angewendet passiert da gar nichts und auch Katzen können eigentlich nur an Permethrin sterben wenn sie es oral aufnehmen, d.h. daran lecken denn sie können im Gegensatz zu uns und den Hunden dieses Zeug nicht verstoffwechseln weil ihnen dazu das Enzym Glucoronyltransferase fehlt.

Was da so in den Waschzetteln der Pharmaindustrie für Tiermedikamente steht ist nichts anderes als was auch in denen für Menschenmedikamenten steht. Die Industrie will sich vor allen Eventualitäten von Nebenwirkungen schützen. Auch hier steht bei fast jedem zweiten Medikament dass Vorsicht in der Schwangerschaft geboten ist und was da so alles auftreten kann selbst denn wenn es noch nie da gewesen ist und das man die Trockenmittelkissen nicht mitessen, die Verschlußkapseln nicht verschlucken und das das Medikament kein Kinderspielzeug ist. Nicht zu vergessen dass man sich die Plastiktüte der Apotheke mit den Medikamenten nicht über den Kopf ziehe sollte weil man daran ersticken kann.
Was aber genau so wie bei uns auch bei den Hunden vorkommen kann dass er eine oder andere irgend ein Mittel nicht gut verträgt und eine oft allergische Reaktion der Haut zeigt oder auch andere Seltenheiten. Das man sich nach der Anwendung eines Spot-on-Mittels hinterher die Hände wäscht und nicht die Finger ableckt halte ich eigentlich für selbstverständlich.
Greta geht es nach dem Zeckenschutz genau so gut wie vorher und zecken haben wir bisher noch nicht wieder gefunden obwohl wir überall uber wiesen und durchs Buschwerk laufen.

Also so ein bisschen kann ich auch nachdenken und wenn ich morgens bei Greta das Spot-on-Präparat appliziert habe, bürste ich ihr abends die ölig angetrockneten Appikationsstellen auf dem Rücken aus, und selbstverständlich darf sie dann auch, wie sie es sich inzwischen angewöhnt hat, wieder wie üblich am Fußende unserer Betten schlafen. Tagsüber hatte Greta sich es sowieso schon überall auf den Möbeln bequem gemacht aber da wir gleich nach der Anwendung des Spot-ons erst mal einen größeren Spaziergang gemacht haben hat es dem Ledersofa und Sesseln nichts geschadet da das Zeug ziemlich schnell trocknet.
Also da braucht man in jeder Beziehung nicht die Pferde scheu machen und ich habe davon auch sogar schon mal durch meine Ungeschicklichkeit einen Spritzer ins Auge bekommen, das hat etwas gejuckt, habe es dann gleich unter dem Wasserhahn ausgespült und nix mehr gemerkt.

(Eigentlich kann mal jemand die Pharmaindustrie auf mich aufmerksam machen wie ich mich für ihre Spot-on-Präparate ins Zeug lege, ich bin nämlich bestechlich, mein Konto habe ich auf den Caymaninseln damit ich hier nicht alles versteuern muss).

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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von lutz » Do 2. Mai 2013, 11:14

Noch wesentlich wichtiger als die Pharmaindustrie zu bauchpinseln ist es aber für mich wenn ich mich bei diesem Thema Zeckenschutz mit wirksamen Mitteln so engagiere dass ich der Überzeugung bin damit unseren Airedaleterriern viel unnötiges Leid durch die von Zecken übertragbaren Krankheiten ersparen zu können.

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Re: Zeckensaison eröffnet!...

Beitrag von Anja1402 » Mo 6. Mai 2013, 08:21

Wir sind auch noch auf der Suche nach der richtigen Zecken-Abwehr-Strategie; unser RS bekam früher auch immer ein Spot-on (Frontline), was aber dazu führte, das ihm an der Stelle, wo das Zeug aufgeträufelt wurde, die Haare ausfielen, und Zecken hatte er trotzdem regelmäßig; inwieweit seine Krebserkrankungen darauf zurückzuführen waren, darüber möchte ich lieber nicht mehr nachdenken, jetzt hilft es ihm ja auch nichts mehr :dog_sad und damals wussten wir leider nicht, wie gefährlich dieses Zeug sein kann...
jedenfalls sind wir gestern von der Ostsee zurückgekommen und haben hier zu Hause eine "grüne Explosion" vorgefunden happy_01 der Wald ist nicht wiederzuerkennen, alles grün und es duftet herrlich. und Struppi hat heut morgen zum Frühstück seinen ersten Löwenzahn bekommen :bunny frisch aus dem Garten, mit 1 Löffel Distelöl (Leinöl gibt's demnächst wieder). Dazu hab ich noch ein paar Fragen:
Bine hat geschrieben: 1 Löwenzahn mit Wurzel und etwas Öl pro Tag gemixt und der Hund hat alle! Zusatzstoffe und Vitamine, die er braucht.
wie groß soll der Löwenzahn denn sein? reicht ein junges Pflänzchen mit 4-5 Blättern, oder lieber ein ordentliches Büschel? was ist mit der Blüte, soll die mitgefüttert werden? und später die Pusteblume?
und wenn da alle Zusatzstoffe und Vitamine drin sind, die er braucht, heißt das, ich kann/ soll die Gemüseportion weglassen :sheep ?
lauter dumme, Fragen, ich weiß, aber ich bin mir da etwas unsicher :dog_wacko

und was kann man noch füttern, um Zecken abzuhalten? Bärlauch gibts hier in rauhen Mengen, aber der blüht schon, sind die Blätter da noch in Ordnung? und wie oft bzw. wie viel Bärlauch darf / sollte man pro Woche füttern? und sind Brennesseln hilfreich? Meine Oma hat früher immer Brennesselspitzen oder junge Brennesseltriebe in den Salat gemacht, weil das auch für irgendwas gut sein sollte. Knoblauch müsste ja eigentlich auch helfen, oder? ist ja gut gegen blutsaugende Vampire happy_02 und ich bilde mir ein, wenn ich Knoblauch esse, lassen mich die Mücken eher in Ruhe, also hilfts bestimmt auch gegen Zecken?

LG Anja und Struppi (wollen morgen Bärlauchbutter machen)
Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!
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